Mittwoch, 25. August 2004

ÖAMTC: Rote Ampeln lassen sich mittels Sensoren in der Fahrbahn beeinflussen

  • Aber: Autofahrer halten zu weit vor den Anlagen stehen
  • Im besten Fall genau an der Haltelinie stoppen

Welcher Autofahrer kennt die lästige Situation nicht? Scheinbar grundlos steht man vor einer unbemannten Baustelle. Von Gegenverkehr ist weit und breit keine Spur, doch die Ampel zeigt scheinbar eine kleine Ewigkeit lang rot. Wie sich in zahlreichen Telefonaten mit dem ÖAMTC herausstellte, kann das aber durchaus auch am Autofahrer selbst liegen.

Mittels Sensoren können die Autofahrer immer öfter Ampelschaltungen beeinflussen. Derartige Systeme kommen in jüngster Zeit sowohl bei Verkehrsleitsystemen in Städten, als auch vor einspurigen Engstellen, etwa Baustellen mit wechselseitigen Anhaltungen, auf Überlandstraßen vermehrt zum Einsatz. Wie der ÖAMTC herausfand, bleiben viele Autofahrer jedoch zu weit vor den Ampelanlagen stehen. Die Sensoren können dadurch nicht reagieren und das Umschalten der Lichtsignale wird nicht ausgelöst.

Der ÖAMTC empfiehlt daher, so nahe als möglich an die Ampel heran zu fahren. Diese sollte bei normaler Sitzstellung noch sichtbar bleiben. Ist eine Haltelinie vorhanden, sollte das Auto direkt an dieser zum Stillstand gebracht werden. (apa)


25.8.2004 13:13