Montag, 23. August 2004

Sicherer Mittelklasse-Franzose: Neuer Peugeot 407 kommt mit intelligentem ESP

  • Anti-Schleudersystem mit doppelter Korrekturlogik
  • Gleich neun Airbags sind ab Werk serienmäßig dabei

Mit unverwechselbarem Design und ausgeprägtem französischem Charme setzen der neue Peugeot 407 und der 407 SW, der am 10. September auf dem deutschen Markt Premiere feiert, eindrucksvolle Akzente in der Mittelklasse. Beide profilieren sich insbesondere als eine der sichersten Modellfamilien in ihrem anspruchsvollen Segment.

Schon bei der aktiven Fahrsicherheit glänzt der Peugeot 407 mit innovativen Lösungen. So stammt seine Vorderachse konstruktiv aus dem Rennsport. Die bei Tourenwagenrennen gemachten Erfahrungen kommen dem 407 zugute und bescheren ihm überdurchschnittliche Handling-Eigenschaften. Erzielt wird dies durch eine Vorderachskonstruktion mit zwei Dreiecks-Querlenkern und entkoppeltem Achsschenkel, wodurch vertikale Federbewegungen und Lenkbewegungen voneinander getrennt werden – Fahrkomfort und Dynamik werden spürbar verbessert.

Intelligentes ESP
Eine zentrale Rolle im Sicherheitskonzept des 407 spielt das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP). Der 407 ist eines der wenigen Fahrzeuge auf dem Markt, bei dem die jüngste und innovativste Form dieses Anti-Schleuder-Systems zum Einsatz kommt. Das gemeinsam mit dem Automobilzulieferer TRW, Spezialist für aktive und passive Fahrzeugsicherheitssysteme, entwickelte ES ist im Gegensatz zu anderen Systemen in der Lage, mit doppelter Korrekturlogik zu arbeiten und bis zu drei Räder einzeln und unterschiedlich zu regeln.

Gerät der 407 beispielsweise auf Schnee in eine instabile Situation, kann diese modernste ESP-Steuerung den Wagen durch den gezielten und individuell gesteuerten Bremseneingriff an verschiedenen Rädern und in die Motorelektronik wieder stabilisieren. Ebenso erkennt das ESP zu starkes Untersteuern in Kurven und sorgt für die nötige Stabilisierung.

Doppelte Korrekturlogik
Die Besonderheit des beim 407 eingesetzten ESP liegt in der doppelten Korrekturlogik. Bei einsetzendem Übersteuern wird zunächst ein vom Fahrer nicht wahrnehmbares erstes Regelniveau zur Stabilisierung abgerufen. Dadurch wird die Reaktionszeit bei einem eventuell zusätzlich notwendigen starken Eingriff verkürzt. Bei einer unmittelbaren Gefahr, die z. B. durch abrupte Ausweichmanöver bei höheren Geschwindigkeiten entsteht, wird eine sofortige Stabilisierung eingeleitet.

Neun Airbags serienmäßig
Nicht zuletzt glänzt der 407 auch im Innenraum mit erstklassigen passiven Sicherheitseinrichtungen. Die Insassen werden durch insgesamt neun Airbags geschützt: Neben den Front-Airbags und Seiten-Airbags vorn und hinten besitzt der 407 seitlich über die gesamte Innenraumlänge verlaufende Airbag-Vorhänge und einen Lenksäulenairbag für den Fahrer. Mit dieser Fülle an Sicherheitseinrichtungen untermauert der Peugeot 407 seinen Anspruch als Maßstab in der Mittelklasse. (red)


23.8.2004 14:26