ARBÖ: "Hitliste der Leichtsinnigkeiten" - Österreicher sorglos mit Hab und Gut
- Handys und Laptops bevorzugte Beute von Autodieben
- Keine Wertgegenstände & Reserveschlüssel im Auto!
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Die Österreicher sind zu sorglos im Umgang mit ihrem Hab und Gut: Autofahrer verlieren jeden Versicherungsschutz , wenn sie Gegenstände im Auto liegen lassen, die dort üblicherweise nichts verloren haben, mahnt der ARBÖ. Wer beispielsweise seinen Laptop im Wagen zurücklässt, kann nicht damit rechnen, dass die Kaskoversicherung zahlt, wenn dieser gestohlen wurde.
Durch die Kaskoversicherung sind in der Regel immer nur Gegenstände des persönlichen Bedarfs gegen Diebstahl versichert und nicht etwa kostbare elektronische Bürogeräte, informieren die ARBÖ-Verkehrsjuristen und der Versicherungsverband Österreich (VVÖ). Dass Autofahrer ihre Notebooks im Fahrzeug liegen lassen, kommt in der Praxis gar nicht so selten vor. Wie eine vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) kürzlich erstellte "Hitliste der Leichtsinnigkeit" zeigt, rangieren offen zur Schau gestellte Laptops sogar auf Platz sechs.
Die Hitliste der Leichtsinnigkeiten
Die "Hitliste der Leichtsinnigkeiten" zeigt die acht häufigsten "Sünden" der Autofahrer auf, die Autoeinbrechern das Leben wesentlich erleichtern. Am leichtsinnigsten sind die heimischen Autofahrer beim Herumliegenlassen von Taschen, gefolgt von Bekleidung und CD's. Auf Platz vier finden sich sonstige elektronische Geräte, gefolgt von Handys und Laptops. Offengebliebene Fenster und sichtbar herumliegendes Geld bzw. Geldscheine nehmen Platz sieben und Platz acht an dieser fatalen Hitliste der Leichtsinnigkeiten ein.
So kann man Autodieben die Suppe versalzen
Keine Wertgegenstände oder wertvoll Aussehendes im Fahrzeuginneren deponieren, nicht einmal ein gefülltes Einkaufssackerl. Keine Reserveschlüssel oder Identifikationskarten im Handschuhfach oder Kofferraum aufbewahren. Immer den Zündschlüssel abziehen. Leicht abmontierbare Autoradios kann man mitnehmen. Ein gewisses Risiko birgt das komfortable System der elektronischen Fahrzeugversperrung über Funk, warnt der technische Schulungsleiter des ARBÖ, Gottfried Moser. Diebe können die Funksignale abfangen oder stören, so dass das Fahrzeug auf die elektronische Fernbedienung nicht reagiert und nicht absperrt. Moser: "Bei Versperrung mit Funk-Fernbedienung sollte man immer auf das Hup- und Blinksignal achten oder händisch überprüfen, ob das Auto auch geschlossen ist Besseren Schutz gegen die elektronischen Tricks bieten Autos, die mit Chip-Karte versperrt werden. Dabei wird automatisch die Zentralverriegelung aktiviert, sobald sich der Lenker mit der Karte vom Wagen entfernt. (apa)
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