Österreichs Urlaubs-Bilanz 04: Sommer-tourismus bisher mit Nächtigungsminus!
- Inlandsübernachtungen gingen im Juli um 6% zurück
- Erfreulich: Städtetourismus in Wien mit Zuwächsen
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Aber: Im selben Zeitraum nahmen Gäste-Ankünfte zu
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Der österreichische Tourismus hat in der ersten Hälfte der Sommersaison 2004 (Mai bis Juli) u.a. wegen der zahlreichen Niederschläge ein Nächtigungsminus von 1,1 Prozent auf 28,2 Millionen Übernachtungen verzeichnet....
Die Zahl der Nächtigungen von ausländischen Gästen wuchs von Mai bis Juli um 0,8 Prozent, während jene von inländischen Gästen um 4,9 Prozent rückläufig war. Im Juli ging die Zahl der Nächtigungen um 1,0 Prozent auf 13,6 Mio. Übernachtungen zurück.
Bei ausländischen Gästen wurde ein Nächtigungsplus von 1,1 Prozent verzeichnet, während die Zahl der Inlandsnächtigungen kräftig um 6,0 Prozent zurück ging. Die Anzahl der Ankünfte stieg im Juli hingegen um 4,3 Prozent auf 3,2 Mio., was auf das vermehrte Kommen ausländischer Touristen zurückzuführen ist (plus 6,3 Prozent).
In den ersten Hälfte der Sommersaison 2004 nächtigten die deutschen Gäste um 2,7 Prozent weniger, ebenso Gäste aus den Niederlanden (minus 6,0 Prozent). Erhebliche Nächtigungszuwächse konnten britische Gäste (plus 13,1 Prozent), Franzosen (plus 11,3 Prozent) und US-Amerikaner (plus 23,2 Prozent) erzielen.
Bei den Nächtigungszuwächsen von Mai bis Juli steht Wien unangefochten an erster Stelle (plus 12,8 Prozent), gefolgt von Salzburg mit plus 3,9 Prozent, während in den verbleibenden Bundesländern die Entwicklung negativ verlief.
Das schlechte Wetter der ersten Julihälfte dürfte zu der im Vergleich zu Juli 2003 rückläufigen Aufenthaltsdauer geführt haben und manchen Gast zur vorzeitigen Abreise bewogen haben, meint die Statistik Austria. (apa)
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