Freitag, 27. August 2004

Mission zur perfekt trockenen Wäsche: Vor- und Nachteile von Wäscheleine & Co.

  • Verschiedenste Trockenmethoden im großen Vergleich
  • PLUS: Wie man beim Trocknen Energie sparen kann

Wäschewaschen hat seit jeher eines zur Folge: Bevor die Wäsche in den Kasten wandert, muss sie zuerst getrocknet werden. Dank der Technik muss man sich heute nicht mehr ausschließlich auf die klassische Wäscheleine verlassen. Jede der Methoden hat jedoch ihre Vor- und Nachteile. Lesen sie hier, was man alles beim gar nicht so einfachen Wäschetrocknen beachten sollte.

Das Trocknen der Wäsche an der frischen Luft gilt nach wie vor als eine äußerst beliebte Variante. Mit geringem materiellen Aufwand, nämlich nur mit einer Wäscheleine, lässt sich so die Wäsche von der Feuchtigkeit befreien. Diese traditionelle Methode hat jedoch auch ihre Nachteile. Besonders auf weißer Wäsche können sich durch das grelle Sonnenlicht gelbe Streifen auf der Wäsche bilden. Außerdem benötigt man Platz im Freien sowie schönes Wetter. Unerwarteter Regen kann nämlich sehr schnell das saubere Aussehen der Wäsche vernichten. Um vor Wetterkapriolen sicher zu sein, empfiehlt sich daher ein elektrischer Wäschetrockner

Trockner im Check
Elektrische Trockner haben mittlerweile eine ganze Reihe an Funktionen zu bieten. Hier die nützlichsten Features im Überlick.
Die elektronische Restfeuchtemessung beendet den Trockenvorgang, sobald der gewählte Trockengrad erreicht ist. Durch sensible Regler wird die Wäsche geschont, da diese die gewählte Temperatur beim Trocknen konstant halten. Mit dem Programm Leichtbügeln wird jedes Gewebe schonend behandelt und Faltenbildung reduziert. Und Wolle-Pflegeprogramme richten am Ende des Trocknungsvorgangs die Fasern des Wollgewebes auf. Wollpullover, Strickjacken, Hauben und Schals werden somit flauschig weich.

Feuchtigkeit vermeiden
In einem von vier Personen bewohnten Einfamilienhaus fallen täglich bis zu 10 Liter Wasser als Wasserdampf an. Auch das Trocknen von Wäsche trägt dazu bei. Bei ungenügender Entlüftung der Räume können dadurch Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung auftreten. Ausreichendes und richtiges Lüften der Räume ist daher eine Grundvoraussetzung. Der Trockner sowie die Wäscheständer sollten daher in möglichst trockenen und gut belüfteten Räume aufgestellt werden.

Trockenräume
Das Problem mit der Feuchtigkeit in der Wohnung lässt sich leicht vermeiden, indem man evtl. bestehenden Trockenräume des Wohngebäudes nutzt. Der Weg dorthin mag zwar länger sein, lohnt sich für Sie aber in jedem Fall: Im Vergleich zu steigenden Energiekosten und feuchten Wohnungen ist der kurze "Anmarsch" leicht zu verschmerzen.

Wie man beim Trocknen Energei sparen kann
Trocknen Sie feuchte Wäsche nie direkt auf der Heizung. Die vom Heizkörper erzeugte Wärme kann dadurch erst gar nicht in den Raum gelangen - die Heizanlage läuft unentwegt und die Kosten steigen.

Auch beim Benützen des Trockners lässt sich Energie sparen. Schleudern Sie Ihre Wäsche vor dem Trocknen auf höchster Stufe um eine geringe Restfeuchte zu erreichen. Sortieren Sie außerdem die Wäsche nach Gewebeart und Trocknungsdauer. Auch Bügelwäsche sollte man nicht übertrocknen.(red)

27.8.2004 17:02