US-Studie: Frauen mit Silikonbrust-implantaten haben mehr Platin in Blut & Urin
- Betroffen sind auch mit Muttermilch gefütterte Kinder
- Die Platin-Konzentration steigt mit den Jahren stetig an
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Frauen mit Brustimplantaten aus Silikon haben eine dreifach erhöhte Platin-Konzentration in Blut und Urin. Davon sind auch die mit der Muttermilch gefütterten Kinder betroffen, wie eine US-Studie ergab. Die Wissenschafter stellten zugleich fest, dass die Konzentration mit den Jahren stetig ansteigt.
Das Platin, das dem Silikon zugesetzt wird, um ein natürlicheres Gewebegefühl zu erlangen, wird zuvor mit Salpeter- und Salzsäure behandelt und ist dadurch sehr reaktiv. Das Schwermetall bindet sich im menschlichen Körper hauptsächlich an den Nervenenden und stört damit die Weiterleitung von Reizen an das Gehirn.
Nach Angaben von Experten kann dies nervöse Zuckungen, ein gestörtes Wahrnehmungsvermögen sowie Hör- und Sehprobleme zur Folge haben. Auch die Kinder könnten unter akustischen und visuellen Fehlentwicklungen leiden.
(apa/red)
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