Erste WiMax-Chips kommen Anfang 2005: Einsatz für Basisstationen angekündigt
- Übertragungsraten von bis zu 70 Mbps damit möglich
- Funkstandard gilt als mögliche Alternative zu DSL
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Fujitsu will seine ersten WiMax (Worldwide Interoperability for Microwave Access)-Produkte bereits Anfang des kommenden Jahres auf den Markt bringen. Dies kündigte Fujitsu Microelectronics America (FMA), die US-Tochter des japanischen Elektronikriesen, im kalifornischen Sunnyvale an. Demnach will das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt eine Single-Chip-Lösung für Basisstationen anbieten.
Die WiMax-kompatible Single-Chip-Lösung soll nach der Roadmap von FMA im Laufe des kommenden Jahres in Infrastruktur- und Enduser-Produkten zur Anwendung kommen. Erste Anwendungen soll es bei Basisstationen, aber auch bei Standalone-Geräten geben. "Fujitsus Erfahrung bei Netzwerk- und Kommunikationstechnologie ermöglicht den Designteams einen High-Performance-Chip zu entwickeln, der die kostengünstige Anwendung von drahtlosen Breitbanddiensten gewährleistet", sagte Keith Horn, Marketingmanager bei FMA.
WiMax gilt als künftige Alternative zu DSL- bzw. Kabelverbindungen und verspricht vor allem eine Lösung für die so genannte letzte Meile zu bringen. WiMax bringt Highspeed-Internet via Antenne in die Haushalte, die teure Verlegung von Kabel entfällt. Verbindungen nach dem Standard 802.16 und der Erweiterung 802.16a erlauben eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern. Dabei benötigt dieses Wireless Metropolitan Area Network (WMAN) keine Sichtverbindung zwischen den Sendestationen. Die Übertragungsrate beträgt bis zu 70 Mbps pro Sektor einer Basisstation. IS-Marktforscher erwarten, dass WiMax in fünf Jahren auf weltweit sieben Mio. Kunden kommen wird. Die Technologie soll dabei, so die Vorhersage, zuerst in Europa und Asien Fuß fassen, bevor sie auch die USA erreicht. (pte)
Info-Link:
Fujitsu-Website
