Mittwoch, 25. August 2004

Streitfall "Homo-Ehe": Auch Minister Josef Pröll auf Strasser-Linie!

  • In NEWS: "Nur logisch, dass wir uns mit dem Abbau von Diskriminierungen beschäftigen."

Im Streitfall "Homo-Ehe" gibt es nun einen weiteren ÖVP-Minister, der sich für eine weitgehende rechtliche Angleichung ausspricht. Nachdem Innenminister Ernst Strasser als erstes Regierungsmitglied explizit für "zeitgemäße Regelungen" für Partnerschaften, "egal ob hetero- oder homosexuell", eingetreten war, springt ihm nun sein Kollege Josef Pröll zur Seite.

"Es ist nicht Aufgabe des Staates", so der Landwirtschaftsminister in der aktuellen NEWS-Ausgabe, "den Menschen ihr individuelles Lebenskonzept aufzuzwingen. Daher ist es nur logisch, dass wir uns mit dem Abbau von Diskriminierungen gleichgeschlechtlicher Paare beschäftigen sollten."

Anders hingegen Ursula Stenzel, ÖVP-Delegationsleiterin im EU-Parlament: "Die Steirer haben sich verrannt. Da geht’s doch nur um eine ganz kleine Wählergruppe. Man soll nicht immer mit den Wölfen heulen." Vielmehr seien klare Schranken zu ziehen: "Eine Gleichstellung geht eindeutig zu weit - von Ehe ganz zu schweigen", so Stenzel. Und auch für Wilfried Haslauer, als LH-Stellvertreter von Salzburg schon in Sachen Abtreibung auf erzkonservativem Kurs, "kann es keine formelle Gleichstellung mit der Institution Ehe geben".

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

25.8.2004 12:53