Nach Jobrochade bei ÖBB: Gorbach weist Postenschacher-Vorwürfe zurück!
- "Es wurde noch nie nach so objektive Kriterien entschieden". PLUS: Jobrochade im Detail!
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Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach weist den Vorwurf des Postenschachers bei der Personalbesetzung der ÖBB scharf zurück. "Noch nie in der Geschichte der Österreichischen Bundesbahnen ist nach so objektiven Kriterien entschieden worden", so Gorbach am Samstag in einer Aussendung des Ministeriums.
Der Aufsichtsrat als kompetentes und zuständiges Organ habe seine Arbeit gemacht und nach Qualifikation die besten Leute ausgewählt, so Gorbach. "Es ist übel, qualifizierte Manager, die etwas bewegen wollen, von vornherein abzuqualifizieren", sagte Gorbach.
Als demaskierende Offenlegung früherer Zustände bezeichnete Gorbach die Aussagen von SP-Abgeordneten und Personalvertretern. "Wenn jemand behauptet, dass 'schmieren in der ÖBB wieder leichter wird', dann ist das eine entlarvenden Offenlegung früherer Gepflogenheiten. Damit ist jetzt Schluss", meinte Gorbach.
Kritik war besonders am neuen Personenverkehrs AG-Vorstand Stefan Wehinger laut geworden. Wie Gorbach ist er ein Vorarlberger, seine Bahnerfahrung beschränkt sich auf eine kurze Zeit bei der wenige Kilometer langen Montafonerbahn AG. (apa)

