Montag, 23. August 2004

Fast-Food-Kette Burger King plant Börsengang in nächsten zwei Jahren

  • Nach Umsatzrückgängen: "Geschäft wieder angezogen"
  • Ab ins Reich der Mitte: Expansion nach China geplant

Fast-Food-Gigant Burger King möchte innerhalb der nächsten zwei Jahre an die Börse gehen. Dies kündigte der Deutschland- und Europamanager Pascal Le Pellec an. Grund dafür seien die wieder besser laufenden Geschäfte. "Der Börsengang wird für die Besitzer des Unternehmens umso interessanter, je besser es dem Unternehmen geht", sagte er.

Burger King war Ende 2002 von einer Investorengruppe aus Texas Pacific Group (TPG), Bain Capital und Goldman Sachs Capital Partners für 1,5 Mrd. Dollar (derzeit 1,22 Mrd. Euro) übernommen worden. Die Hamburger-Kette leidet seit Jahren unter Umsatzrückgängen, Preiskriegen mit der Konkurrenz und Konflikten mit den Lizenznehmern. Mittlerweile habe das Geschäft aber wieder deutlich angezogen, sagte Le Pellec.

Expansion nach China und Brasilien
"Wir werden in weitere Länder expandieren", kündigte er an. Als nächste Märkte seien Brasilien und China im Visier. Wie der Manager weiter sagte, erwarte er in Deutschland in diesem Jahr ein deutlich zweistelliges Wachstum. Im ersten Halbjahr sei das Geschäft um 14 Prozent gewachsen. (apa/red)

23.8.2004 08:08