3:1-Vorsprung war zu wenig: Pasching verliert in St. Petersburg mit 0:2
- Wegen Auswärtstorregel mit Gesamtscore von 3:3 out
- Schlechte Chancenauswertung verhindert Aufstieg
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souverän weiter
3:0-Sieg gegen Mariupol, zwei Treffer von Vastic
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Unglaublicher 3:0-Sieg bringt Einzug in UEFA-Cup
Die vielen vergebenen Chancen vor zwei Wochen im Waldstadion haben sich für den FC Superfund Pasching gerächt. Die Oberösterreicher, die im Qualifikations-Hinspiel für den UEFA-Cup gegen Zenit St. Petersburg einen Kantersieg vergaben und "nur" 3:1 siegten, verloren das Rückspiel in Russland mit 0:2 (0:2). Zenit schaffte dank der Auswärtstorregel den Aufstieg in die Hauptrunde, für Pasching endete die Europacup-Premiere schon nach einer Runde.
Die Reise nach Russland lief von Beginn weg konträr zu jener von Rapid, nämlich schlecht für die Österreicher. In der dritten Minute blieb ein schwerer Fehler von Josef Schicklgruber noch ohne folgen, als der Superfund-Torhüter einen harmlosen Ball ausließ, Sumulikoski aus drei Metern das vollkommen leere Tor aber nicht traf, sondern nur an die Latte schoss.
Doch schon in der neunten Minute durften die rund 22.000 Zuschauer im Petrowskij-Stadion jubeln. Nach einem Eckball war Vjestica per Kopf zur Stelle, Baur lenkte den Ball noch leicht ab, Schicklgruber konnte das 1:0 für Zenit nicht mehr verhindern.
Die große Chance auf das so wichtige Auswärtstor vergab Jezek in der 17. Minute, doch sein Schuss verfehlte das Ziel weit. Im Gegenzug schlug es dagegen im Gehäuse von Schicklgruber wieder ein. Arschawin, einer von vier russischen Teamspielern auf dem Feld, ging rechts durch, seine Vorlage verwertete der frei stehende Kerschakow aus zehn Metern zum 2:0 (17.), das dank der Auswärtstorregel schon den Aufstieg bedeutet hätte.
Die Paschinger, die in der ersten Hälfte ein schlechtes Abwehrverhalten zeigten und mit den wendigen Russen große Probleme hatten, kamen durch Chaile nur zu einem wegen Abseits zu Recht aberkannten Tor (25.), wenig später musste auch noch Roland Kirchler vom Feld. Der Teamspieler konnte nach einer brutalen Attacke von Torhüter Malafejew mit gestrecktem Bein nicht mehr weiter spielen.
Aus der Kabine kam die Mannschaft von Trainer Georg Zellhofer aggressiver aufs Feld. Zunächst waren noch der Tabellen-Zweite der russischen Liga gefährlich, als Schicklgruber einen Vjestica-Schuss an die Latte (63.) drehte. In den letzten 20 Minuten aber drängten die Paschinger auf das Tor, aber ergebnislos. Mayrleb traf den Ball nicht richtig (72.), ein Horvath-Schuss ging um Zentimeter vorbei (73.), Baur kam zwei Mal nicht nicht an den Ball (76., 83.), Pichlmann traf nur einen Verteidiger (83.) ein Chaile-Freistoß landete in der Mauer (91.).
Zenit St.Petersburg - Superfund Pasching 2:0
Tore:
1:0 ( 9.) Vjestica
2:0 (17.) Kerschakow
Zenit: Malafejew - Schirita, Horak, Vjestica, Mares - Bystrow (80.
Wlassow), Sumulikoski, Arschawin (93. Makarow), Spiwak, - Hartig (46.
Horschkow), Kerschakow
Pasching: Schicklgruber - Chaile, Baur, Knabel, Wisio - Kirchler
(37. B. Kovacevic), Flögel, Horvath, Jezek (61. Sariyar) - Mayrleb
(75. Pichlmann), Glieder
Gelbe Karten: Vjestica, Arschawin, Kerschakow bzw. Horvath, Sariyar, Knabel, Wisio
Die Besten: Spiwak, Bystrow, Kerschakow, Arschawin bzw. Horvath
(apa/red)
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