Rennen in den Ardennen: Klien freut sich auf den Grand Prix in Spa-Francorchamps
- "Hoffe, dass wir hier eine gute Abstimmung finden"
- Kein Kommentar zu jüngsten Entwicklugen bei Jaguar
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"Ich freue mich auf Spa" - Dieser Satz könnte wohl von jedem Formel-1-Piloten stammen. Er kommt aber von Christian Klien. "Hier ist wirklich die hohe Schule des Motorsports gefragt."
"In der Formel Renault bin ich dort schon gefahren - ein Riesenerlebnis, auch mit nur knapp 200 PS. Im Qualifying war ich Zweiter, im Rennen wurde ich schon in der dritten Kurve abgeschossen", erinnerte sich der Vorarlberger.
So wie zahlreiche Piloten zählt auch für den Jaguar-Rookie Spa-Francorchamps zu den Lieblingsstrecken. Die anspruchsvolle Mischung aus schnellen Kurven, Bergab- und Bergaufstücken in einer einzigartigen Landschaft übt einen besonderen Reiz aus. "Jetzt bin ich vor allem gespannt, wie die berühmte Eau Rouge in einem Formel 1-Auto zu fahren sein wird. Ich hoffe, dass wir eine gute Abstimmung finden und dann sollte es schon klappen", sagte Klien vor dem Comeback des Grand Prix von Belgien nach einjähriger "tabak-politischer" Pause.
Das jüngste Geschehen abseits der Rennstrecke wollte der 21-jährige nicht weiter kommentieren: "Auf die letzten Entwicklungen zwischen Red Bull und Jaguar möchte ich nicht näher eingehen. Jeder Pilot in der Formel 1 hat einen Leistungsdruck - und ich weiß, dass vor allem in der Formel 1 die Leistung stimmen muss. Mit diesem Druck kann ich umgehen."
Nach dem GP von Ungarn war Klien gemeinsam mit Mark Webber in der Jaguar-Fabrik in Milton Keynes, um vor versammelter Belegschaft den GP zu analysieren. Zudem wurde an den Tagen danach mit den Ingenieuren im Werk der R5 weiterentwickelt und versucht die optimale Abstimmung für Spa zu finden. Die Zeit bis zum Belgien-Wochenende verbringt der Österreicher in London, wo er sich mit Physiotherapeut Nick Harris vorbereitet.
(apa/red)
