Europäischer Supercup geht an UEFA-Cup-Sieger CF Valencia
- 2:1-Sieg in Monaco gegen CL-Sieger FC Porto
- Zweiter Erfolg für den spanischen Meister
Der CF Valencia hat am Freitag in Monaco den europäischen Fußball-Supercup gewonnen. Der spanische Meister und UEFA-Cup-Sieger gewann das Gipfeltreffen im Stade Louis II. gegen den portugiesischen Meister und Champions-League-Sieger FC Porto 2:1 (1:0). Die Spanier gingen durch Baraja (32.) und Di Vaio (67.) 2:0 in Front, die Portugiesen verkürzten durch Quaresma (78.). Für Valencia war es der zweite europäische Supercup-Erfolg nach 1980.
Porto begann in der insgesamt schwachen Partie offensiver. Nach einer halben Stunde Spielzeit kam Valencia besser ins Spiel - und nutzte gleich die erste große Chance zum Führungstreffer. Baraja verwandelte für den spanischen Champion in der 32. Spielminute unhaltbar per Kopf. Auch nach der Pause vermochten beide Teams spielerisch nicht zu glänzen. Neuerlich per Kopf machte in der 67. Minute Di Vaio das 2:0 für Valencia perfekt. Joker Quaresma verkürzte mit einem sehenswerten Weitschuss ins rechte Kreuzeck.
Das Finale war auch ein Duell der neuen Trainer. Beim FC Porto, der unter Jose Mourinho mit einem 3:0-Erfolg über den AS Monaco die "Königsklasse" gewann, gibt nun der Spanier Victor Fernandez die Kommandos. Valencia holte nach dem Abschied von Rafael Benitez den Italiener Claudio Ranieri zurück, der die Spanier bereits von 1997 bis 1999 betreut hatte.
Organisiert wurde der Supercup vom österreichischen UEFA-Funktionär Georg Pangl, der neuer Vorstand der T-Mobile-Fußball-Bundesliga wird.
(apa)
