Maradona auf Kuba: Der Ex-Fußballgott will seine Drogentherapie fortsetzen!
- "Werde mein Bestes geben, um am Leben zu bleiben"
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Das argentinische Fußball-Idol Diego Maradona ist zur weiteren Behandlung seiner Drogensucht in Havanna eingetroffen. Bei seiner Ankunft am Montagabend (Ortszeit) auf dem Flughafen der kubanischen Hauptstadt wurde der 43-Jährige von Gesundheitsminister Armando Balaguer und einem Vertrauten von Staatschef Fidel Castro empfangen. Entgegen seinen sonstigen Gepflogenheiten verzichtete der schwergewichtige Star bei seiner Ankunft auf öffentliche Erklärungen.
Der frühere Weltklasse-Kicker hatte in den vergangenen Jahren mehrfach längere Zeit in Kuba verbracht, um dort eine Entziehungskur zu machen. Dabei demonstrierte er immer wieder öffentlichkeitswirksam seine Verehrung für Castro. Nachdem er jedoch wegen akuter Herz- und Lungenproblemen fast gestorben wäre, hatte ein argentinischer Richter Maradona nur unter der Auflage nach Kuba reisen lassen, dass er seine Therapie gegen seine Drogensucht in einer "geschlossenen Gemeinschaft" fortsetzt. Der Richter war bereits im Mai zu der Erkenntnis gekommen, dass Maradona wegen seiner Sucht nicht in der Lage ist, selbst zu entscheiden.
Maradona wird nun zunächst im internationalen chirurgischen Zentrum von Havanna untersucht, bevor er zur Behandlung in das Psychiatrie-Zentrum, einer geschlossenen staatlichen Anstalt, geht. Sichtlich ergriffen hatte sich Maradona zuvor in einem Fernsehinterview von seinen argentinischen Fans verabschiedet: "Ich werde mein Bestes geben, um am Leben zu bleiben. Was immer künftig mit mir geschehen wird - ich werde selbst entscheiden und nicht andere", sagte er trotzig und fügte hinzu: "Ich liebe Euch von ganzem Herzen - meinem Herzen, das mir gehört".
(apa)

