US-Präsidentschaftswahlen: 2,6 Millionen Amerikaner sind noch unentschlossen
- Ein Drittel wartet die TV-Debatte ab
- Aktuelle Umfrage sieht Bush etwas abgeschlagen
Nur nocht zwei Monate bis zur US-Präsidentschaftswahl und immer noch sind 2,6 Millionen Wähler unentschlossen, welchem der beiden Kandidaten sie ihre Stimme geben sollen. Nach einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des Zogby-Instituts gaben 2,4 Prozent der Befragten an, sie hätten sich noch nicht entschieden. Neun von zehn noch Unentschlossenen wollen sich erst Tage oder sogar Stunden vor dem Urnengang auf einen Kandidaten festlegen.
50,8 Prozent der Befragten wollen am 2. November für den demokratischen Kandidaten John Kerry stimmen, Amtsinhaber George W. Bush liegt mit 46,7 Prozent deutlich dahinter. Das Institut befragte zwischen 11. und 24. August 20.904 Wahlberechtigte bei einer Fehlerquote von mindestens 4,5 Prozent.
Nur drei Prozent der noch unentschlossenen Befragten wollen sich nach dem am Montag beginnenden Parteitag der Republikaner für einen der Kandidaten entscheiden, 31,8 Prozent nach den Fernsehdebatten und 36,6 erst in der letzten Wahlkampfwoche. 56,2 Prozent der unentschlossenen Wahlberechtigten sind der Ansicht, dass die USA unter Präsident George W. Bush in die falsche Richtung steuern, 46,6 Prozent sehen den Irak-Krieg als größte Pleite Bushs an.
(apa/red)
