Kämpfe an allen Fronten: In Bagdad sterben 12 Menschen bei Mörserangriff
- Schiitische Rebellen sprengen erneut eine Pipeline
- US-Truppen wieder in Kämpfen verwickelt
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Auch nach Beilegung des Konflikts in Najaf gehen die Kämpfe im Irak an anderen Fronten mit unverminderter Härte weiter. In Sadr, einem schiitischen Stadtteil von Bagdad, kamen bei Mörserangriffen am Samstag zwölf Menschen ums Leben. Unter ihnen waren zwei Jugendliche, die gerade beim Autowaschen auf der Straße waren.
Ministerpräsident Iyad Allawi machte militante Kräfte für die Angriffe verantwortlich. Diese widersetzten sich der Anordnung des radikalen Predigers Moktada al Sadr, die Waffen niederzulegen. Die Aufständischen griffen mehrmals US-Truppen mit Mörsergranaten an.
Im überwiegend schiitischen Süden des Landes sprengten Rebellen am Sonntag erneut eine Pipeline. Die Explosion südwestlich von Basra setzte eine Leitung in Brand, die die Ölfelder bei Rumeila mit den Exportanlagen auf der Halbinsel Fao verbindet. Auch am Samstag gab es Anschläge auf Pipelines im Süden.
Im Norden des Irak kam es am Sonntag zu Kämpfen zwischen US-Truppen und sunnitischen Rebellen. Dabei wurden bei Tal Afar, etwa 50 Kilometer westlich von Mossul, nach US-Angaben zwei Rebellen getötet.
(apa/red)
