Donnerstag, 26. August 2004

Lopatka zu Pensionen: Noch einige intensive Verhandlungsrunden notwendig

  • Optimistisch, dass ÖAAB an Bord geholt werden kann
  • PLUS: Pühringer gegen Abschläge nach 45 Jahren

Weiter keine Einigung bei der Pensionsharmonisierung. Es seien noch einige "intensive Verhandlungsrunden" nötig, so VP-Generalsekretär Lopatka. Bis zur Vorlage des Begutachtungsentwurfs werden noch einige Tage vergehen.

Lopatka zeigte sich aber optimistisch, dass es gelingen werde, den kritischen ÖVP-Arbeitnehmerflügel ÖAAB an Bord zu bringen.

Der ÖAAB hatte die von der Regierungsspitze geplanten dreiprozentigen Abschläge für Schwerarbeiter kritisiert und möchte eine Frühpensionsmöglichkeit nach 45 Versicherungsjahren. Derzeit berät der ÖAAB-Vorstand nochmals seine Position zur Harmonisierung. Die Arbeitnehmervertreter hätten eine wichtige Funktion in der ÖVP und seien daher auch entsprechend in die Verhandlungen eingebunden, meinte Lopatka allgemein dazu. Er gehe davon aus, dass es wie bei der Pensionsreform des Vorjahres gelingen werde, zu einem einheitlichen Abstimmungsverhalten zu kommen.

Auf die Details der Verhandlungen wollte Lopatka nicht eingehen. Dass der Begutachtungsentwurf wie kolportiert noch heute oder morgen vorgelegt werden könnte, bestritt der Generalsekretär allerdings. Solche Meldungen seien ihm nicht bekannt. Bis wann die Verhandlungen abgeschlossen sein werden, wisse er nicht. Er würde aber nicht an ein "vorschnelles Ende" glauben.
(apa/red)

26.8.2004 11:00