Mittwoch, 25. August 2004

Bei Fluchtversuch schwer verletzt: U- Häftling stürzte sechs Meter in die Tiefe

  • Mutmaßlicher Mörder erlitt Schädel- und Knochenbrüche

Ein U-Häftling hat am Mittwoch einen waghalsigen Fluchtversuch unternommen. Der mutmaßliche Mörder kletterte beim Spaziergang in der Justizanstalt Korneuburg in Niederösterreich blitzschnell eine Wand hoch, stürzte aber ab und verletzte sich schwer.

Das berichtet die Tageszeitung "Kurier" (Donnerstag-Ausgabe). Herbert K. soll in einem Monat der Prozess gemacht werden. Ihm wird zur Last gelegt, am 24. Februar 2003 die Raika in Föhrenhain überfallen und den Vater der Kassierin, der sich ihm in den Weg gestellt hatte, erschossen und auch noch eine Geisel genommen zu haben.

Mittwoch gegen 9.00 Uhr Uhr rannte K. bei der "Bewegung im Freien" auf einen Zellentrakt zu, zog sich am Sims etwa sechs Meter in die Höhe und versuchte, sich an den vergitterten Fenstern weiter aufs Dach zu hanteln. Dabei stürzte er ab. Der Verletzte wurde vom Notarzt erstversorgt und mit Knochen- und Schädelbrüchen ins Krankenhaus Korneuburg gebracht. Der Prozesstermin wackelt.

(apa/red)

25.8.2004 17:00