Österreicher wieder heiratswilliger: Mehr Eheschließungen im ersten Halbjahr 2004
- Rund fünf Prozent mehr Hochzeiten als im Vorjahr
- Weniger Sterbefälle - Positive Geburtenbilanz
·Gleichstellung von Homo-Partnerschaft!
"profil"-Umfrage: 56% der Österreicher sind dafür
·VP dagegen, SP und
Grüne sind dafür!
UMFRAGE: Homosexuelle Paare gleichstellen?
·Weiterer Vorstoß in Richtung Homo-Ehe
VP-Fuhrmann für registrierte Partnerschaft
Es wird wieder mehr geheiratet! Die Zahl der Eheschließungen ist im ersten Halbjahr 2004 in Österreich um 4,7 Prozent auf 18.300 (Jänner bis Juni 2003: 17.485) gestiegen. Das stärkste Plus verzeichnet dabei die Bundeshauptstadt mit 10,2 Prozent. Die Geburtenbilanz fällt mit plus 264 positiv aus.
Bei den Eheschließungen zeigen sich regional deutlich unterschiedliche Trends: So gab es in den Bundesländern Wien (plus 10,2 Prozent), Salzburg (plus 8,6 Prozent), Tirol (plus 5,5 Prozent) und Oberösterreich (plus 4,3 Prozent) deutlich mehr Trauungen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Geringere Steigerungen waren in den Bundesländern Steiermark (plus 2,4 Prozent), Burgenland und Niederösterreich (je plus 1,6 Prozent) zu verzeichnen. Nur zwei Bundesländer verzeichneten dagegen weniger Eheschließungen: Kärnten (minus 5,5 Prozent) und Vorarlberg (minus 0,1 Prozent).
1.770 Sterbefälle weniger
Die vorläufige Zahl der Gestorbenen betrug kaut Statistik Austria im ersten Halbjahr 2004 bundesweit 37.385 und nahm damit um 1.770 oder minus 4,5 Prozent ab. Der um den Schalttag bereinigte Wert würde einen noch stärkeren Rückgang um minus 5,0 Prozent ergeben. Die vorläufigen Ergebnisse für die ersten sechs Monate zeigen in allen Bundesländern weniger Sterbefälle.
Am deutlichsten war der Rückgang in Salzburg (minus 9,7 Prozent), gefolgt vom Burgenland (minus 6,9 Prozent), Wien (minus 6,2 Prozent) und Niederösterreich (minus 5,6 Prozent). Unterdurchschnittliche Abnahmen verzeichneten die Steiermark (minus 4,4 Prozent), Vorarlberg (minus 2,9 Prozent) sowie Oberösterreich (minus 2,4 Prozent), Kärnten (minus 0,3 Prozent) und Tirol (minus 0,1 Prozent).
Plus 264 in der Geburtenbilanz
Da die Zahl der Gestorbenen im ersten Halbjahr 2004 abnahm, während jene der Lebendgeborenen um 2,4 Prozent auf 37.649 anstieg, fiel die Geburtenbilanz (Lebendgeborene - Gestorbene) mit plus 264 positiv aus. (apa)
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