Sex-Affäre St. Pölten: Visitator Küng sieht noch kein Ende der Untersuchungen
- Ermittlungen im Priesterseminar im Gang
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Priesterschüler speicherte
1.700 Kinderporno-Fotos
Bei der Apostolischen Visitation in St. Pölten sind bereits "sehr viele Gespräche mit Verantwortlichen in der Diözese, Priestern und Laien" geführt worden, Bischof Klaus Küng habe sich eingehend über die Situation der verschiedenen seelsorglichen Bereiche, über die vorhandenen Probleme und Sorgen informiert.
"Jetzt müssen die Ergebnisse den zuständigen Stellen beim Heiligen Stuhl vorgelegt und Lösungsansätze überlegt werden", hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des bischöflichen Sekretariates.
Bezüglich Priesterseminar werde derzeit daran gearbeitet, eine Kommission zusammenzustellen, die die Gespräche mit den einzelnen Seminaristen führen wird. Außerdem seien Ermittlungen zur genauen Aufklärung der verschiedenen Vorkommnisse im Seminar im Gange.
Betont wurde, dass die Visitation alles zur Klärung der Vorkommnisse und zur Überwindung der Krise beitragen werde. "Unbedachte Entschlüsse und Ungeduld wären fehl am Platz. Wie versprochen: Wir sind fest daran, alles zu tun für die gedeihliche Zukunft der Diözese St. Pölten. Alle Gläubigen werden um intensive Gebetshilfe ersucht", so der Text der Aussendung.
Der Feldkircher Bischof war im Zug der Affäre um Herunterladen kinderpornographischen Materials und homosexuelle Aktivitäten am Priesterseminar St. Pölten vom Vatikan als Visitator in die niederösterreichische Diözese entsandt worden. Küng nahm seine Arbeit am 21. Juli auf. Am 12. August gab er als Konsequenz seiner Visitation die sofortige Schließung des Priesterseminars bekannt. (apa)
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