Unfall in Maschinenbaufirma in Linz: Acht Menschen wurden leicht verletzt
- Arbeiter von heißem Aluminium getroffen
Insgesamt acht Leichtverletzte forderte ein Unfall in der Motorengießerei "Hydro Aluminium Mandl und Berger GmbH" Montagmittag in Linz. Die Mitarbeiter wurden von flüssigem Aluminium getroffen. Sie konnten nach einer ambulanten Behandlung wieder aus dem Spital entlassen werden. Das teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung mit.
Gegen 12.00 Uhr schleuderte eine Verpuffung in einem Schmelzofen Spritzer von flüssigem Aluminium mehrere Meter weit durch eine Produktionshalle. Acht Mitarbeiter wurden von ihnen getroffen. Die Verletzten wurden noch am Firmengelände versorgt. Das Rote Kreuz brachte sie anschließend in das Linzer Unfallkrankenhaus. Dort wurden Verbrennungen festgestellt, die ambulant behandelt wurden.
Das Unternehmen leitete eine Untersuchung zur Klärung der Unfallursache ein. Größere Sachschäden oder einen Produktionsausfall gebe es nicht. "Hydro Aluminium Mandl und Berger" gehört bei Hydro Aluminium zur Geschäftseinheit Motorguss und dient dort insbesondere als Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von Zylinderköpfen. Knapp 500 Beschäftigte fertigten im Jahr 2003 zirka 1,4 Millionen Gussteile für Kunden wie BMW, Opel, Isuzu, DaimlerChrysler und Ford.
(apa)
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