Das große Reise-ABC: Alle Vorlieben & Gewohnheiten der Austro-Urlauber!
- Österreicher im Urlaubscheck: Was sie essen & trinken!
- NEWS: Wie sie wohnen und was sie im Urlaub fürchten!
·Der Österreicher & seine Badetasche!
Durchklicken: Was auf jeden Fall reinkommt!
·Berg ruft! Was beim Wandern mitkommt!
Kariertes Hemd ist out. Aber Regenschutz ist Must!
·Wo Österreicher im Urlaub Geld tragen!
Glaubensfrage: Hals, Hosentasche oder Strumpf
·Gelati, Gelati: Die Top-Eissorten!
Urlaubs-Eis! Was die Österreicher schlecken!
·Wer im Urlaub die Blumen betreut!
Eltern & Nachbarn sind meist hauptverantwortlich!
·Analoges Foto-system weiter Trend!
So werden Urlaubs-erinnerungen festgehalten!
Die große -Reise-Umfrage. Österreicher im großen Ö3-Urlaubscheck: Was sie essen und trinken, wie sie wohnen, was sie "fladern" und wovor sie sich fürchten...
Die einen haben sie schon hinter sich, die anderen stehen knapp davor: jene statistischen 2,2 Sommerwochen, die der Homo austriacus am Stück dem Arbeitsplatz fern bleibt, um sich in den Urlaub zu verfügen. Peter Zellmann, Leiter des Wiener Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung, nennt selbigen "den wichtigsten zusammenhängenden Freizeitblock eines Bürgers", und folglich war es längst einmal geboten, selbigen auch demoskopisch abzutesten. Denn immerhin konsumieren 70 Prozent der Urlauber ihre freien Tage in den Sommermonaten. Zu diesem Zwecke sprangen die Holiday-Profis von Ö3 ein und stellten über das Linzer market-Institut rund 1.000 Österreichern aus allen Alters- und Einkommens-schichten existenzielle Fragen zum Urlaubsverhalten.
Schnitzel-Gelüste
Es mag wichtigere Fragen im Feld der Demoskopie geben, fraglos jedoch gibt es wohl keine komischeren Antworten. Beispiele gefällig? Auf die Frage, wonach es die Urlauber in einer griechischen Taverne kulinarisch gelüstet, fordern immerhin fünf Prozent das nicht eben hellenische "Wiener Schnitzel" ein.
Die Eckdaten
Vorab jedoch einmal zu den "Eckdaten" der Studie. Zusammengefasst lässt sich sagen: Österreichs Urlauber essen am liebsten Vanilleeis und Salamipizza. Er oder sie liegen zumeist entweder untätig oder wenigstens lesend herum, haben Angst vor ungewohnten Meerestieren und übermotivierten Animateuren. Sie lassen im Hotel schon einmal das eine oder andere "Andenken" mitgehen und tragen ihr Geld am ganzen Körper versteckt, um nicht bestohlen zu werden. Vermisst werden im Urlaub am meisten das eigene Bett, die Arbeit und das gewohnte Fernsehprogramm.
Nun zu den Details der Holiday-Demoskopie in Rotweißrot
Anreise Der Urlaub beginnt mit der Abreise - und parallel dazu mit den diesbezüglichen Problemen: Immerhin 27 Prozent der Befragten geben zu, schon des Öfteren vergessen zu haben, die Fenster daheim zu schließen. Sieben Prozent sperren die Tür versehentlich nicht ab, und fast genauso viele lassen auch schon mal die Tickets und den Pass daheim. Laut Freizeitforscher Zellmann nutzen etwa 30 Prozent der Reisenden das Flugzeug, doppelt so viele vertrauen trotz steigender Treibstoffpreise auf die eigenen vier Räder, und gerade einmal sieben Prozent steigen in Bahn oder Bus. Zum Flughafen lässt man sich laut Ö3-Studie von Freunden, Eltern oder Partnern chauffieren. Nur vier Prozent nutzen hier das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel.
Speis & Trank Ist die Zieldestination erst erreicht, wird der Österreicher schnell zum Gewohnheitstier und fällt in den Rhythmus vergangener Jahre. Lieblingsdestinationen - nach der eigenen Heimat - sind seit vielen Jahren Italien und Griechenland. Lieblingsessen in diesen beiden Ländern: bei Männern Salamipizza oder Gyros, bei Frauen die Pizza Margherita beziehungsweise ein griechischer Salat. Der Durst wird hauptsächlich mit Bier und Retsina gelöscht.
Sonne, Sand & Meer Den Großteil der Reisenden, nämlich über 60 Prozent, zieht es im Sommer ans Meer oder an die heimischen Seen. Hier zeigt sich, dass fast 40 Prozent der von Ö3 Befragten - trotz Gesundheitsrisiko - Sonnenanbeten zu ihren Hobbys zählen. Ein Drittel liest am Strand, lediglich zwei Prozent vertreiben sich die Zeit mit dem Bauen von Sandburgen. Im Meer herrschen streng getrennte geschlechterspezifische Angstparameter: Frauen fürchten Quallen und hohe Wellen, Männer hingegen Seeigel und Schlingpflanzen.
Auch Ansichtskarten gehören zum absoluten Must
Mehr als die Hälfte der Befragten schreibt regelmäßig an die Familie, über 20 Prozent melden den Erholungsgrad Freunden, und ein Prozent der männlichen Befragten zählt auch den eigenen Chef zu den Pflichtadressaten.
Komfort & Sicherheit
Im Hotelzimmer selbst sind die Bedürfnisse "unisex": Für 57 Prozent ist ein sauberes Bad das Wichtigste, gefolgt von ruhiger Lage (17 %) und einer bequemen Matratze. Im Hotelsafe werden Pass, Schmuck und Reisetickets diebstahlssicher deponiert. Das Geld hingegen trägt der durchschnittliche Urlauber bei sich. Die Männer in der vorderen Hosentasche, die Frauen im Umhängebeutel oder im Geldgürtel. Eine findige Minderheit von zwei Prozent gibt an, den Schuh als sicheres Geldbörsel zu nutzen.
Viel Kritik an Ferienklubs
Nach Ferienklubs befragt, gibt es viele Kritikpunkte: Animateure sind aufdringlich (25 %), die Partys am Abend zu laut (14 %), und das Anstellen am Buffet nervt.
Bei der Abreise werden generell Dinge vergessen: Zahnbürste, Strandtücher und Handyladegeräte schaffen es oft nicht nachhause.
Gratis-Souvenirs Im Gegenzug werden auch gerne "Gratis-Souvenirs" mitgenommen. Frauen haben es vorzugsweise auf Handtuch und Shampoo abgesehen, Männer bevorzugen eher Aschenbecher und würden - wenn auch nur zu einem Prozent - gerne das hoteleigene TV-Gerät mit nachhause nehmen.
Verrat im Vatikan16:29
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Oberösterreich16:50
Familie überlebt CrashAutolenker hatte Sekundenschlaf: Geländewagen überschlug sich mehrfach
Wettskandal in Italien17:04
Razzia bei der SquadraPolizei durchsucht Raum von Verteidiger Criscito im Trainingslager der Italiener
