Oracle auf Microsofts Spuren: Datenbank- spezialist führt jetzt auch "Patchday" ein
- Lücken werden ab jetzt nicht mehr ad hoc beseitigen
- Deutsche DOAG steht dem Modell kritisch gegenüber
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Der Datenbankspezialist Oracle nimmt sich Microsoft zum Vorbild und will auf Sicherheitslücken nicht mehr ad hoc reagieren. Stattdessen will das Unternehmen Sammelpatches künftig einmal im Monat veröffentlichen. Oracle folgt damit dem Softwareriesen Microsoft, der seit Oktober des Vorjahres seine Patches an jedem zweiten Dienstag im Monat herausbringt.
"Ein umfassender Patch, der alle Lücken auf einmal schließt, kommt den Bedürfnissen der Kunden besser entgegen", heißt es in einer vom Branchendienst Cnet veröffentlichten Mitteilung von Oracle. Ein fixer Zeitplan für die Veröffentlichung der Bugfixes sei genau das Richtige für die User.
Die Deutsche Oracle-Anwendergruppe DOAG steht dem Modell dagegen kritisch gegenüber, berichtet die Computerwelt. Es sei ein Nachteil, einen festen Zyklus abwarten zu müssen, um erkannte Sicherheitslücken schließen zu können, sagte DOAG-Vorstand Rolf Scheuch. Das Einspielen der Bugfixes sei in jedem Fall problematisch, weil dazu die Systeme angehalten werden müssten. (pte)
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