Das kann das Service Pack 2: Alles neu macht das größte Update aller Zeiten!
- Neu: Zentrale Verwaltung über das Sicherheitscenter
- Sicherheitspatches sind auch wieder deinstallierbar
·SP2 hat mit 200 Pro- grammen Probleme!
Update beeinträchtigt Spiele, Anti-Viren-Software
·SP2: Verbesserte Netzwerksicherheit
Schutzwall: Firewall wird automatisch aktviert
·Neues bei Internet Explorer & Outlook
Popup-Blocker und Schutz gegen E-Mail-Schädlinge
·Neue Software und neue Funktionen
Mit dabei: Mediaplayer, Direct X und Bluetooth 2.0
Lange wurde darauf gewartet, oftmals wurde es verschoben, aber jetzt steht es vor der Türe: das Service Pack 2 (SP2) für Windows XP. Es ist das bisher umfangreichste Windows Update aller Zeiten. Erhöhte Sicherheit in den Bereichen Netzwerkverbindung, Speicherverwaltung, E-Mail und Internet zeichnen das frei erhältliche Service Pack 2 aus. Es wird Endanwendern vermutlich ab 25. August über die Funktion Windows Update automatisch zur Verfügung stehen.
Augenfälligste Neuerung für den Endanwender ist sicherlich das neue "Sicherheitscenter". Hier bietet Microsoft seinen Kunden eine zentrale Sicht auf alle sicherheitsrelevanten Informationen. Angezeigt wird der aktuelle Status der Firewall, des Virenschutzes und des automatischen Updates von Windows.
So wird auf einen Blick klar, ob ein wichtiges Update fehlt, die Virendaten aktualisiert werden sollten und ob es mit der Firewall Probleme gibt. In das Sicherheitscenter lassen sich neben der Windows Firewall auch Produkte von Drittanbietern integrieren. Anbieter wie Symantec oder McAffee haben Updates für ihre Produkte in Vorbereitung bzw. bereits veröffentlicht, damit sich diese in das Sicherheitscenter einfügen.
Weiters lässt sich nicht nur der aktuelle Status im Sicherheitscenter ablesen, es bietet auch die Möglichkeit, alle wichtigen Einstellungen der integrierten Programme zu ändern bzw. Warnungen über noch nicht unterstützte Software von Drittanbietern oder ein fehlendes Anti-Viren-Programm zu deaktivieren.
Ebenfalls zum Service Pack 2 gehören die neuen Versionen des Windows Updates (Version 5) und des Windows Installers (Version 3). Diese wurden bereits vor etwa einem Monat veröffentlicht und bilden die Grundvoraussetzung für das SP2. So ermöglicht es beispielsweise der neue Windows Installer endlich, dass sich Sicherheitspatches bei Problemen auch wieder deinstallieren lassen. (apa/red)
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