Fliegender Miniroboter aus Japan: FR-II für Rettungseinsätze & Raumfahrt geeignet
- Gerät kam beim Jungfernflug kaum vom Boden weg
- Komerzielle Version in zwei bis drei Jahren einsatzbereit

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In Japan fliegen die Roboter. Seiko Epson hat einen neuartigen Miniroboter entworfen, der bei Rettungsaktionen, für Sicherheitsaufgaben und in der Raumfahrt eingesetzt werden soll. Der Micro Flying Robot II (FR-II) wiegt nur 12,3 Gramm und hat mit 8,5 cm etwa die Größe eines Handtellers. Der kleine Roboter gleicht einem Hubschrauber. Die gegenläufig drehenden Rotorblätter ermöglichen einen stabilen Flug.
Bei der öffentlichen Vorstellung kam der FR-II allerdings kaum vom Boden, flog unpräzise einige Meter und fiel einmal sogar von einem Tisch. Auch kann sich der Roboter wegen seiner limitierten Batterie-Kapazität bisher nur drei Minuten am Stück in der Luft halten. Gesteuert wird der Microbot durch drahtlose Bluetooth-Technik. Über eine digitale Kleinstkamera kann der FR-II - bisher noch recht verzerrte - Bilder übertragen.
Die Maschine ist eine Weiterentwicklung des FR, des kleinsten Flugroboters der Welt. Sein Vorgänger war schwerer und durch ein Kabel mit der Steuerung verbunden, somit konnte er nur in Sichtweite fliegen. In zwei bis drei Jahren soll eine kommerzielle Version des FR-II einsatzbereit sein. (apa/red)
Info-Link:
Epson-Website
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