AUA-Boss Soerensen im neuen NEWS- Interview: "Mehrheit der Piloten will Ruhe!"
- "Wilder Streik hat erheblichen Schaden zugefügt"
- KV-Verhandlungen sollen rasch abgeschlossen werden
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AUA-Chef Vagn Soerensen geht in einem Interview in der aktuellen Ausgabe von NEWS mit den AUA-Piloten hart ins Gericht. Soerensen zum Streik der Vorwoche: " Es war ein wilder Streik, und er hat uns erheblichen Schaden zugefügt. Es ist einfach verantwortungslos, zu solchen Mitteln zu greifen." Soerensen will jetzt rasch zu einem Abschluss in den laufenden KV-Verhandlungen - die am Montag nächste Woche in die entscheidende Phase gehen - kommen.
Allerdings mit erheblichen Einschränkungen. Die Bedingung von Soerensen: "Es wird nur gelingen, wenn sich auch die Betriebsräte an die bereits bestehende Grundsatzvereinbarung auf Sozialpartner-Ebene halten. Dann ist ein Abschluss jederzeit möglich. Noch dazu, wo ja niemandem etwas weggenommen wird. Es kann aber nicht sein, dass von den Piloten ständig Zusatzforderungen erhoben werden. Dann wird es schwierig."
Zur Frage, ob er glaube, dass die Betriebsräte tatsächlich im Namen aller Piloten agieren, oder nur eine kleine Gruppe von Hardlinern das Ruder in der Hand halte sagte der AUA-Boss: "Ich glaube, es handelt sich nur um eine kleine Gruppe. Die Mehrheit der Piloten will, dass endlich Ruhe einkehrt."
Soerensen warnt jedenfalls schon jetzt, dass im Fall einer Nicht-Einigung enorme Chancen verloren gingen: "Die AUA ist die am stärksten expandierende Fluglinie in Europa und hätten mit dem neuen Austrian/Lauda-KV die Chance, auf Wachstum in allen drei Gesellschaften. Ohne Einigung, würde man eine Chance verpassen, dann würden die bestehenden KVs, die wir ja haben, weiter gelten. Wir müssen jedenfalls wachsam bleiben, der Markt wird härter und viele Airlines haben schon jetzt enorme Probleme."
Die gesamte Story lesen Sie im neuen NEWS!
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