Studie geplant, warum Spritpreis in Österreich um 3 Cent über EU-Schnitt liegt
- Untersuchung wird auf 100.000 Euro Kosten geschätzt
·Teurer Sprit treibt Inflation auf 2,3%!
Benzin um 15%, Diesel um
14% teurer als im Vorjahr
·Hohe Sprit-Preise
in Österreich!
Tankfüllung um 7,3 Euro teurer als im EU-Schnitt
·OMV baut Nordsee- Aktivität weiter aus
Erstmals Betriebsführer. 6 neue Explorationslizenzen
Bei der 4. Spritpreis-Monitoring-Sitzung von Ministerien, Sozialpartnern und Autofahrerklubs wurde in Wien beschlossen, eine Studie zu den Preis-Parametern an den österreichischen Tankstellen auszuschreiben. Damit soll geklärt werden, warum der heimische Zapfsäulen-Preis um zwei bis drei Cent pro Liter über dem EU-15-Nettopreis liegt und welcher "Österreich-Zuschlag" wirklich gerechtfertigt wäre.
Die Studie soll bis November/Dezember 2004 vergeben werden und im März/April 2005 die ersten Ergebnisse liefern, so der Konsumentenschutzsektionschef des Sozialministeriums, Arnulf Komposch. Die langen Zeitläufe würden sich aus dem Vergabegesetz - ob Österreich- oder EU-weit ausgeschrieben werden muss stehe noch nicht fest - und dem großen Umfang der Untersuchung ergeben. Schätzungen belaufen sich auf rund 100.000 Euro an Studienkosten. Auftraggeber ist das Wirtschaftsministerium.
Die Preis-Parameter sollen unter anderem nach folgenden Bereichen aufgeschlüsselt werden: Internationale Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Österreich; Gewinnertragssituation der großen Anbieter; Tankstellendichte; Anzahe großer versus kleiner Tankstellen; Raffineriemargen; aktuelle Transportkosten; Auswirkungen der Gewerbeordnung auf das Shopgeschäft; Anteil des Shopgeschäftes am Tankstellenumsatz und bereits amortisierte Umweltschutzauflagen.
Des weiteren soll die Studie Empfehlungen geben, wie eine Absenkung auf das Niveau der EU-15-Nettopreise erreicht werden kann. (apa)

