Venezuela: Präsident Chavez will "Öl-Versorgung der Weltmärkte garantieren"
- Trotzdem: Ölpreis in London erstmals über 44 Dollar
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Der Ausgang der Volksabstimmung in Venezuela hat auf dem Ölmarkt nur kurzzeitig für fallende Preise gesorgt. Am Montagnachmittag wurden für ein Barrel der Nordseesorte Brent in London erstmals mehr als 44 Dollar gezahlt. Gegen 16.00 Uhr wurde ein vorläufiger Höchststand von 44,11 Dollar (35,75 Euro) erreicht.
In New York eröffnete die Sorte Light Sweet Crude mit einem Kurs von 46,75 Dollar. Dies waren 17 Cent mehr als am Freitag. Händlern zufolge waren Ursache für den Kursanstieg Berichte über einen Anschlag auf eine Ölpipeline im Süden Iraks.
Bei der Volksabstimmung in Venezuela hatte Präsident Hugo Chavez 58,25 Prozent der Stimmen erhalten. Dies hatte zunächst Sorgen zerstreut, in dem südamerikanischen Land könne es in den kommenden Wochen und Monaten zu Störungen der Ölexporte kommen. Das OPEC-Land Venezuela ist mit einer täglichen Förderquote von 2,9 Mio. Barrel der fünftgrößte Erdölexporteur der Welt. Wichtigster Abnehmer sind die USA.(apa)

