Langstrecke bleibt in japanischer Hand: Noguchi gewinnt Gold im Frauen-Marathon
- Silber an Kenia, Bronze überraschend an US-Läuferin
- Tragisch: Favoritin Paula Radcliffe musste aufgeben
·Hindernisläufer Pröll chancenlos
Nur abgeschlagener 19. Platz in der Endwertung
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Die Japanerin Mizuki Noguchi hat den Marathonlauf der Frauen gewonnen, Gold geht damit wie schon vor vier Jahren in Sydney an Japan. Noguchi gewann auf der klassischen Strecke von Marathon nach Athen über 42,195 km in 2:26:20 Stunden, zwölf Sekunden vor Weltmeisterin Catherine Ndereba aus Kenia. Bronze holte nach einer tollen Aufholjagd in 2:27:20 Deena Kastor aus den USA.
Tragisch endete das Rennen für Weltrekordlerin Paula Radcliffe. Die Britin gab zwar lange den Ton an und war auch Zweite bei Halbdistanz, dann bekam die 30-jährige, die mit 2:15:25 Std. den Weltrekord hält und vor Olympia in drei Marathons ungeschlagen geblieben war, immer mehr Probleme.
Kurz nachdem sie bei Kilometer 35 auf Platz vier verwiesen worden war, stoppte Radcliffe das erste Mal. Zwar versuchte sie noch einmal, wieder zu laufen, bei Kilometer 36 war dann aber endgültig Schluss. Radcliffe gab weinend auf und vergrub am Streckenrand sitzend den Kopf in ihren Händen. Die 30-jährige, die in Atlanta Fünfte über 5.000 m und vor vier Jahren in Sydney Vierte über 10.000 m geworden war, blieb damit auch bei ihrer Olympia-Kampagne im Marathon ohne Medaille. (apa)
