Griechenland versinkt im Doping-Sumpf: Kenteris-Trainer wollte "Staats-Doping"
- Tzekos schlug Regierung 6 Mio. teures Programm vor
- Sollte Doping-Kontrolle in Athen manipuliert werden?
·Doping: Wieder Medaille aberkannt!
Disqualifikation von Gold-Gewinnerin Korschanenko
·HIER: Alle Termine und Ergebnisse!
Zeitplan und Resultate im übersichtlichen Format!
·Gratulieren Sie Kate Allen!
Glückwünsche an unsere fantastische Triathletin!
·Hochzufrieden oder
doch mehr erwartet?
MITREDEN: Wie sieht
Ihre Olympia-Bilanz aus?
·Olympia in Athen: Hirn-Sport für Alle!
QUIZ: Sind Sie auch so fit? Testen Sie Ihr Wissen!
Olympia-Gastgeber Griechenland versinkt im Dopingsumpf: Kenteris-Trainer Christos Tzekos soll vor sieben Jahren der damaligen sozialistischen Regierung Griechenlands schriftlich ein sechs Millionen Euro teures Doping-Programm vorgeschlagen haben. Dies berichtete die Athener Zeitung "TO WIMA" am Sonntag.
Demnach wollte Tzekos damals 150 griechische Top-Athleten unter seine Fittiche nehmen, um ihnen "Zusatz-Substanzen zu verabreichen, die nicht aufgespürt werden können".
Nach Informationen des Blattes habe die Regierung den Vorschlag abgelehnt. Tzekos betreute in der Folge die Sprint-Stars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou, die wegen einer verweigerten Doping- Kontrolle von den 28. Olympischen Spielen in Athen ausgeschlossenen wurden.
Wie das angesehene Blatt weiter berichtete, soll Tzekos in der Doping-Affäre einen Mitarbeiter beim Athener Organisationskomitee gehabt haben. Dieser hätte ihm zugesichert, dass Kenteris und Thanou am 12. August - einen Tag vor der Eröffnung der Spiele - einer manipulierten Doping-Kontrolle unterzogen werden sollten.
Dabei sollte der Urin des 200-m-Olympiasiegers und der 100-m- Europameisterin mit dem Urin anderer Personen vertauscht werden. Der Plan sei gescheitert, weil überraschend Kontrolleure der Welt- Antidoping-Agentur im Olympischen Dorf erschienen seien, hieß es.
(apa)
