Nachträglich Gold für Rogan? Kampf-richter hält an Regelbruch Peirsols fest!
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Die Diskussionen rund um den Ausgang der Schwimm-Entscheidung über 200 Meter Rücken, in der Markus Rogan hinter dem US-Amerikaner Aaron Peirsol Silber für Österreich gewonnen hat, nehmen kein Ende. Der französische Kampfrichter Denis Cadon, der bei der dritten Wende einen Fehler des Amerikaners gesehen und diesen auch gemeldet hat, hält nach wie vor an seiner Meinung fest.
"Es war ein Problem zu sehen, es war ein klarer Wendefehler", betonte Cadon, der über 25 Jahren Kampfrichter-Erfahrung verfügt, am Freitag neuerlich. Unterdessen plant der britische Schwimm-Verband, dessen Athlet James Goddard als Vierter bei einer Disqualifikation Peirsols Bronze gewonnen hätte, den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) zu bringen.
OSV-Präsident Schauer sieht derzeit keinen Handlungsbedarf, sich den Briten anzuschließen. "Denn ob Einer oder Zwei den Fall vor das CAS bringen, ist egal. Wir werden abwarten, was dabei herauskommt." Außerdem müsste auch Rogan als Athlet befragt werden, so Schauer. Doch der Olympia-Zweite hatte bereits am Donnerstag kein Interesse an einem Gang vor das Schiedsgericht gezeigt. Sein Coach Robert Michlmayr schränkte aber am Freitag ein: "Man muss die Sachlage genau prüfen."
Der 22-jährige Rogan war unmittelbar nach dem Rennen als Erster auf der Anzeigetafel aufgeschienen, doch die Disqualifikation seines Trainingskollegen wurde später auf Grund eines Formfehlers vom Internationale Schwimmverband (FINA) aufgehoben. Ein anschließender Gegenprotest Österreichs und Großbritanniens blieb erfolglos. (apa)
