Starbootsegler Spitzauer/Hanakamp
hungrig vor der Auftaktfahrt
- Großes Favoritenfeld in der Starbootklasse
- Leistungspotenzial für die "Plätze drei bis zehn"
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Angespornt von den guten Leistungen ihrer Kollegen Andreas Geritzer (Laser) und Nico Delle-Karth/Niko Resch (49er) wollen der 39-jährige Steuermann Hans Spitzauer und sein 38-jähriger Vorschoter Andreas Hanakamp in der heute beginnenden olympischen Regatta der Starbootklasse im Kampf um einen Spitzenplatz mitmischen. Das ÖSV-Duo, das seit 2002 wieder gemeinsam in einem Boot sitzt, hat sich ebenfalls intensiv im Olympiarevier vorbereitet und alles auf das Endziel Medaille ausgerichtet.
"Volle Konzentration, voller Fokus", gab Spitzauer als Marschparole aus. Am Freitag hieß es nach dem Practice Race noch einmal Kräfte sparen und für die elf Wettfahrten ausruhen, Hanakamp wollte sich "eventuell noch ein Basketballspiel" anschauen. "Wir sind froher Erwartung und hungrig", berichtete der Vorschoter, dem "die Hitze keine Probleme" bereitet. Die Medaillenchance lebt, aber in keiner Klasse ist das Favoritenfeld so groß, treffen sich bei den "Stars" doch die ganzen Routiniers wieder.
Topleute wie Fredrik Lööf (SWE) oder Ian Percy (GBR) greifen in die Medaillenentscheidung ein, von den 17 Booten kommen aber praktisch alle für einen Spitzenplatz in Frage. Österreichs Segel-Sportkoordinator Georg Fundak bescheinigt den Österreichern ein Leistungspotenzial für die "Plätze drei bis zehn". (apa/red)
