"Da hat alles gefehlt": Podoprigora über 200m Brust im Semifinale gescheitert
- 13. Platz des Wieners war ganz klar zu wenig
- Ab sofort Blickpunkt Olympia 2008 in Peking
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Maxim Podoprigora hat das Olympia-Finale über 200 m Brust wie vor vier Jahren in Sydney verpasst. Wurde der 26-Jährige damals Elfter, reichte es diesmal nur zu Rang 13. In 2:14,66 Minuten war er um 35/100 Sekunden langsamer als im Vorlauf am Vormittag, auf den Einzug in den Endlauf fehlten dem Wiener 2,44 Sekunden.
"Podo" wird sich nun ein bisschen erholen und regenerieren, um bei der Kurzbahn-EM im Dezember in Wien wieder voll da zu sein. Petra Zahrl war bereits am Vormittag über 200 m Delfin als Vorlauf-23. in 2:13,92 ausgeschieden.
"Da hat alles gefehlt, nicht nur die Kraft", zog Podoprigora nach seinem zweiten Olympia-Semifinale eine nüchterne Bilanz. "Das war nicht der Maxim Podoprigora, der gut schwimmt." Der Ex-Vize-Weltmeister meinte, zum Zeitpunkt der Diagnose seines grippalen Infekts zwar mehr niedergeschlagen gewesen zu sein als nun, lässt aber dennoch schon jetzt nur ein Ziel gelten: "Für mich gibt's ab jetzt nur noch Blickpunkt Peking. Da hab' ich noch eine Rechnung offen. Diesen Traum werde ich mir noch verwirklichen."
Wahrsagerin gibt "Podo" Mut
Mut gibt dem OSV-Ass die Auskunft einer Wahrsagerin gegenüber seiner Mutter. "Die hat gesagt, dass sich alle meine Wünsche erfüllen werden. Zwar nicht so schnell, wie ich möchte, aber doch. Mit 30 wär's dann auch schon Zeit." Dafür müsste das Gesetz der Serie, das Podoprigora zu erkennen glaubt, spätestens 2008 gebrochen werden. "In geraden Jahren läuft's einfach nicht." 2006 bei den Europameisterschaften in Budapest kann der ASV-Wien-Athlet schon einmal beweisen, dass es auch anders geht.
(apa/red)
