Rallye-WM: Solberg gewinnt Renn-Premiere in Japan ganz überlegen
- Weltmeister mit elf Bestzeiten nicht zu schlagen
Der norwegische Rallye-Weltmeister Petter Solberg hat bei der WM-Premiere auf japanischem Boden seine Ambitionen auf die Titelverteidigung unterstrichen. Der 29-jährige Subaru-Pilot fuhr beim elften der 16 WM-Läufe in Obihiro seinen dritten Saisonsieg nach Neuseeland und Griechenland ein und verbesserte sich in der Gesamtwertung vom vierten auf den zweiten Rang.
Allerdings ist der Rückstand auf Leader Sebastien Loeb (Citroen) beträchtlich, nach Platz zwei in Japan liegt der Franzose 30 Zähler vor Solberg. Auf der japanischen Nordinsel Hokkaido hatte Solberg, der seinen achten Einzelsieg feierte, allerdings nach 27 Schotterprüfungen klare 1:13,3 Minuten Vorsprung auf den WM-Leader, auf Rang drei folgte mit 1:43,3 Minuten Rückstand der Este Markko Märtin (Ford).
"Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel. Er gab mir wieder viel Selbstvertrauen. Hier in Japan lief alles perfekt, ohne ein Problem. Wir hatten ein gutes Auto, ein tolles Team und einen gut aufgelegten Fahrer, ein rundum erfolgreiches Wochenende", freute sich Solberg über seinen Start-Ziel-Sieg und den 42. WM-Triumph für Subaru.
Vom Start weg diktierte der Titelverteidiger das Tempo und baute mit elf Bestzeiten seine Führung kontinuierlich aus. "Als ich merkte, dass ich Petter Solberg nicht mehr einholen kann, beschränkte ich mich darauf, meinen zweiten Platz im Hinblick auf die WM zu sichern. Alles andere wäre einfach zu riskant gewesen", erklärte der fünffache Saisongewinner Loeb. (apa)
