Donnerstag, 19. August 2004

Mehr Opfer als angenommen: Wirbelsturm
"Charley" forderte 20 Menschenleben

  • Über 400.000 Menschen noch immer ohne Strom

Durch den Wirbelsturm "Charley" sind in Florida doch mehr Menschen getötet worden, als ursprünglich angenommen. Nach Angaben der Behörden vom Mittwoch (Ortszeit) wurden insgesamt 20 Menschen getötet. Noch immer befanden sich mehr als 2.000 Menschen in Notunterkünften, rund 438.000 Bewohner müssen noch ohne Strom auskommen.

"Charley" war der schlimmste Wirbelsturm in Florida seit zwölf Jahren. Er war am Freitag von Kuba kommend mit 235 Stundenkilometern durch den US-Bundesstaat gerast und hatte dabei zehntausende Häuser zerstört oder beschädigt.

Über Hunderttausend Menschen hätten noch immer keinen festen Telefonanschluss, die Benzinreserven seien in manchen Gegenden der Region knapp, erklärten die Behörden. Täglich müssen vom Roten Kreuz mehr als 120.000 Notfallrationen verteilt werden.

(apa/red)

19.8.2004 13:29