Mittwoch, 18. August 2004

Schwere Unwetter in Frankreich: Mindestens neun Todesopfer

  • Leichtsinn: Trotz Warnung ins Meer baden gegangen

Bei den schweren Unwettern in Frankreich sind innerhalb von 24 Stunden mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Nach drei Vermissten wurde nach Angaben der Behörden am Donnerstag noch gesucht. In den meisten Fällen hatte Leichtsinn am Dienstag und Mittwoch zum Tod durch Ertrinken geführt. Urlauber waren trotz Warnungen im Mittelmeer baden gegangen, andere hatten auch bei heftigsten Windböen nicht auf eine Bootstour verzichten wollen.

Fünf Urlauber ertranken im Mittelmeer, nachdem plötzliche Unwetter mit hohen Windgeschwindigkeiten die Küste zwischen Marseille und Cap d'Agde heimgesucht hatte. An der Atlantikküste bei Nantes ertrank am Mittwoch eine 60-jährige Frau. Ein Surfer hatte noch versucht, die Frau zu retten. Auf dem Lac de Saint-Point in Ostfrankreich kam ein 67-jähriger Segler um, dessen Boot durch einen starken Windstoß zum Kentern gebracht wurde. Am Donnerstag beruhigte sich die Wetterlage.

(apa)

18.8.2004 22:06