Montag, 16. August 2004

Nach Anschlägen auf Kirchen: 40.000 irakische Christen verließen ihr Land

40.000 irakische Christen haben nach den Anschlägen auf fünf Kirchen in Bagdad und Mossul mit zehn Todesopfern und über fünfzig Verletzten vor zwei Wochen ihre Heimat verlassen. Das erklärte die christliche Ministerin der irakischen Übergangsregierung, Pascale Icho Warda, im Gespräch mit der arabischen Zeitung "Asharq al Awsat".

Dabei handle es sich nur um die allerersten den Behörden vorliegenden Zahlen. Die Ministerin zeigte sich sehr beunruhigt über die hohe Anzahl von Auswanderern. Im Irak leben schätzungsweise noch 700.000 Christen, davon etwa 600.000 mit Rom unierte Chaldäer.(apa/red)

16.8.2004 15:49