NEWS: Erbt nach Krenns Abgang einer der Äbte die Diözese Sankt Pölten?
- Bischof Küng als Nachfolger eher unwahrscheinlich
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Dass Klaus Küng definitiver Nachfolger von Kurt Krenn wird, wie eine österreichische Tageszeitung kolportierte, ist eher unwahrscheinlich. Wesentlich realistischer ist, dass Küng, gemeinsam mit Krenns Weihbischof Heinrich Fasching, die Diözese St. Pölten so lange interimistisch leiten wird, bis der Vatikan einen Nachfolgebischof ernannt hat.
Als realistischer Kandidat wird immer öfter der Niederösterreicher Alois Schwarz genannt, der tatsächlich in der Traisenstadt sehr willkommen wäre. Allerdings ist Schwarz noch nicht allzu lange Diözesanchef von Gurk-Klagenfurt, einem Bistum, das zuvor ebenfalls nur kurzzeitig von Egon Kapellari geleitet wurde. Im Sinne der Kontinuität sollte daher Schwarz nicht auch schon wieder vorzeitig versetzt werden.
Gute Chancen haben zwei Äbte, die beide - aus Niederösterreich stammend - beste Kontakte zu St. Pölten haben. Der eine ist der sehr bodenständige Abt Maximilian Fürnsinn von Stift Herzogenburg, der in der Vergangenheit gar manchen Krach mit Krenn nicht scheute. Der andere ist der Zisterzienserabt Gregor Henckel-Donnersmarck, dessen ökonomische Kenntnisse die Diözese St. Pölten gut nützen könnte.
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