"profil": Tod im Gefängnis scheint geklärt - "multifaktorelle Ursachen"!
- Ndubu war körperlich massiv vorgeschädigt
- Keine Hinweise auf Misshandlungen gefunden
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist die Todesursache des am Donnerstag der vorvergangenen Woche in der Strafvollzugsanstalt Stein verstorbenen nigerianischen Häftlings Edwin Ndubu laut Gerichtsmedizin geklärt: Die vom Wiener Gerichtsmedizinischen Institut durchgeführte Obduktion habe ergeben, dass Ndubu einem Herzstillstand erlegen ist, der "multifaktorielle Ursachen gehabt habe.
Ndubu sei körperlich massiv vorgeschädigt gewesen, habe unter psychopathologischen Problemen gelitten, sei bei seinem Tobsuchtsanfall im Gefängnis extremem Stress ausgesetzt gewesen und habe wegen des Einsatzes von Tränengas unter massiver Atemnot gelitten.
Weiters, so "profil", hätten die Gerichtsmediziner "Fetteinschwemmungen" in der Lunge des Toten entdeckt, die von seinen zahlreichen Blutergüssen herrührten. Schließlich sei dem Häftling noch eine Beruhigungsspritze verabreicht worden. Diese komplexe Problemsituation habe einen Kollaps bewirkt, der den Herstillstand ausgelöst habe.
Die Obduktion habe keine schlüssigen Hinweise auf allfällige Misshandlungen gefunden.
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