Dienstag, 17. August 2004

Nach Gasunfall in Wien: Indizien für unsachgemäße Manipulation der Leitung!

  • Polizei: 66-Jähriger könnte versucht haben, den Herd abzuschließen

Nach dem folgenschweren Gasunfall in Wien-Meidling vom Sonntag gibt es nun erste Indizien über die Ursache der Explosion: Wie Dr. Ernst Geiger, Leiter der Kriminaldirektion 1, der APA erklärte, dürfte eine unsachgemäße Manipulation an der Gasleitung der Detonation vorausgegangen sein.

Das Hauptopfer des Unfalles, der 66-Jährige Wohnungsinhaber hat offenbar versucht, den Herd abzuschließen, sagte Geiger. Eine Zange, mit der er dabei hantiert haben könnte, ist am Ort des Geschehens sichergestellt worden.

Bisher liegt aber noch kein endgültiges Untersuchungsergebnis vor, betonte der Kriminalist. Dieses erwartete er in etwa zwei Wochen. Eine Einvernahme mit dem schwerst Verletzten sei bisher noch nicht möglich gewesen, der Zustand des 66-Jährigen sei außerdem kritisch, sagte Geiger: "An seinem Aufkommen wird gezweifelt." (apa)

17.8.2004 13:07