Streit um Homo-Ehe: Fischer für rechtliche
Anerkennung von Homo-Partnerschaften!
- Diverse Barrieren schrittweise beseitigen
- Umfrage: Mehr Rechte für Homo-Partnerschaften?
·VP dagegen, SP und
Grüne sind dafür!
UMFRAGE: Homosexuelle Paare gleichstellen?
·Molterer: Ehe ist nicht antastbar
Für Seriosität und Differenziertheit in Debatte
·Heiße Diskussion
um Homo-Ehe!
Gusenbauer: "VP absolut antiquiert & lebensfremd"
·Weiter Streit um Homo-Partnerschaft
Gorbach gegen Ehe oder Adoption für Homo-Paare
·Weiterer Vorstoß in Richtung Homo-Ehe
VP-Fuhrmann für registrierte Partnerschaft
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Molterer: "VP wird Arbeits- gruppe einsetzen!"
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um Homo-Liebe
Kohl gegen Gleichstellung mit Ehe und Familie
·Homo-Ehe: Grüne fordern Zivilpakt!
Lunacek: Soll aber auch für Heteros möglich sein
·Kohl: Arbeitsgruppe
zur Homo-Ehe
ÖVP/FPÖ Justizsprecher gegen mehr Rechte
Bundespräsident Heinz Fischer hat sich für die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ausgesprochen. Fischer betonte, die gesellschaftliche Entwicklung sei in den vergangenen Jahren weiter gegangen "und der Konsens wird breiter, dass man gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht diskriminieren darf und dass man Menschen auch die Möglichkeiten geben sollte, in dieser Form füreinander da zu sein und zusammenzuleben".
Dazu sei es aber notwendig, diverse Barrieren, die es noch gebe und die von den Betroffenen als Diskriminierung empfunden würden, schrittweise zu beseitigen, so Fischer weiter. Auch in anderen europäischen Ländern sei diese Frage schon intensiv diskutiert und es seien Fortschritte gemacht worden. Österreich dürfe hier nicht zurückbleiben.
Fischer betonte in dem Interview zudem, dass er keine Diskriminierung von Ehe und Familie von Personen unterschiedlichen Geschlechts erkennen könne, wenn man die Lebensbedingungen für gleichgeschlechtliche Paare verbessere. Fischer präzisierte allerdings laut einer Aussendung gegenüber Ö3: "Es geht nicht um die Homosexuellen-Ehe, denn durch die Verwendung des Begriffes 'Homosexuellen-Ehe' wird das Problem unnötig aufgeladen und auf eine falsche Ebene geschoben. Mein Standpunkt ist, dass man Menschen, die eine gleichgeschlechtlich orientierte Beziehung haben, die auf Dauer angelegt ist, die auf gegenseitige Lebensgemeinschaft und Unterstützung angelegt ist, von Diskriminierungen befreien muss und dieser Lebensform auch gleichwertige Entfaltungsmöglichkeiten geben muss." (apa)
