Horror-Woche: Letzte Woche 25 Verkehrstote auf Österreichs Straßen!
- Häufigste Ursache: Nicht angepasste Geschwindigkeit
25 Menschen sind in der vergangenen Woche im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Insgesamt ereigneten sich österreichweit 17 tödliche Unfälle, um vier weniger als in der Vergleichswoche 2003. Damals starben 23 Verkehrsteilnehmer. Sieben der Unglücke mit letalem Ausgang passierten laut Innenministerium am Wochenende, dabei verloren acht Menschen ihr Leben. Am Vergleichswochenende des Vorjahres hatte es mit zwölf Unglücken und 14 Toten einen noch höheren Blutzoll gegeben.
Die Opfer waren zwölf Pkw-Insassen - davon acht Lenker -, fünf Motorradfahrer, drei Lenker von Motorfahrrädern und - bei einem folgenschweren Unglück mit einem Reisebus in Salzburg - fünf Businsassen aus Großbritannien. Häufigste Ursache war mit sieben Fällen nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit, je zwei Mal waren Überholen und Vorrangverletzungen Schuld. Auch das Reisebus-Unglück ist durch ein missglücktes Überholmanöver eines Kleinbusses verursacht worden. Alkohol- oder Drogenbeeinträchtigung war bei zwei Unfällen Mitursache.
Die fürchterliche Serie von durch Unfälle ausgelösten tödlichen Autobränden hat sich am Wochenende fortgesetzt: Nach einem Frontalzusammenstoß im Bezirk Gänserndorf starben am Samstag zwei Slowaken in ihrem Pkw, der unmittelbar nach der Kollision in Flammen aufging. Am Sonntag verbrannte eine Frau in der Nähe von Hof am Leithagebirge, nachdem ihr Wagen mit einem anderen Pkw kollidiert war.
Seit Jahresanfang sind laut Innenministerium nach vorläufigen Daten 494 Menschen tödlich verunglückt. Im Vergleichszeitraum 2003 gab es den endgültigen Zahlen zufolge 579 Verkehrstote. (apa)
