Mittwoch, 11. August 2004

Österreichischer Automarkt im Aufwind, Dieselanteil bereits bei 70,3 Prozent

  • Mazda, Opel, Fiat, Renault und VW legen deutlich zu
  • Toyota, Audi, Skoda, Peugeot und Ford verlieren

In Österreich wurden im Juli 28.271 neue Pkw zugelassen, um 1,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Davon entfielen 70,3 Prozent auf Diesel-Autos, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. Insgesamt gab es bei der Zahl der neu zugelassenen Kraftfahrzeuge allerdings einen leichten Rückgang um 0,7 Prozent auf 37.725 Stück.

Einbußen gab es bei einspurigen Kraftfahrzeugen wie Leichtmotorräder (minus 18,3 Prozent), Motorfahrräder (minus 16,0 Prozent) und Motorräder (minus 4,3 Prozent). Eine positive Bilanz kann der Nutzfahrzeugmarkt aufweisen: Bei den Lkw stieg die Zahl der Neuzulassungen um 8,5 Prozent. Die Sattelfahrzeuge konnten sogar um 18,9 Prozent zulegen.

Bei den Pkw konnten im Juli Marken wie Mazda ( plus 33,1 Prozent), Opel (plus 21,0 Prozent), Fiat ( plus 18,8 Prozent), Renault (plus 11,6 Prozent) und VW ( plus 2,4 Prozent) ihre Marktanteile erhöhen, während Toyota (minus 26,7 Prozent), Audi (minus 21,5 Prozent), Skoda (minus 16,9 Prozent), Peugeot (minus 13,0 Prozent) und Ford (minus 11,2 Prozent) Verluste hinnehmen mussten.

Von Jänner bis Juli 2004 wurden insgesamt 258.267 neue Kraftfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, um 4,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei stieg die Zahl der Pkw- Neuzulassungen um 3,8 Prozent auf 198.184 Stück. Unter den Top 10 Pkw-Typen konnte Marktführer VW Golf seine Neuzulassungs-Zahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 45,0 Prozent steigern.

Auch Ford Focus (plus 24,6 Prozent), Opel Astra (plus 9,7 Prozent) und Renault Megane (plus 6,6 Prozent) konnten zulegen. Opel Meriva konnte seine Zulassungszahlen auf 4.444 Stück beinahe verdreifachen. Typen wie Audi A4 , VW Polo, Peugeot 206 und Skoda Fabia mussten hingegen Einbußen hinnehmen. (apa)



11.8.2004 11:10