Cabrio-Fahrer leben gefährlicher: "Oben ohne" ist okay, "unten ohne" Leichtsinn
- Cabrio-Fahrer verzichten zu oft auf den Sicherheitsgurt
- PLUS: Wie sich das Unfallrisiko ohne Dach noch erhöht

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Jeder zweite Cabriopilot verzichtet auf den Sicherheitsgurt. Bei den Beifahrern in der hinteren Reihe ist das Sicherheitsdenken noch weniger stark ausgeprägt: zwei von drei Fahrzeuginsassen sind "unten ohne". Das ergab eine Stichprobe des ARBÖ in den letzten drei Wochen. "Oben ohne" den Fahrwind spüren, ist völlig okay, "unten ohne" sein, ist lebensgefährlicher Leichtsinn", warnen die ARBÖ-Verkehrsexperten.
Das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, ist in Pkws mit Dach ohne Gurt neun Mal höher als mit Gurt. In einem Cabrio ohne Gurt ist dieses Risiko aber noch weitaus höher. Fahrfehler sind nie auszuschließen, die Gefahr, bei offenem Verdeck auf die Straße katapultiert zu werden oder im Straßengraben, auf Bäumen oder Böschungen zu landen, ist bei offenem Verdeck sehr hoch.
Groß ist auch die Wahrscheinlichkeit, von nachkommenden Autos überfahren zu werden. Nicht zu unterschätzen sind die Gefahren für Cabrio-Insassen, wenn das Fahrzeug am Überrollbügel auf der Fahrbahn zum Schlittern kommt und die Passagiere keinerlei Halt im Wageninneren finden. Der ARBÖ appelliert daher an alle Cabriofahrer und ihre Beifahrer, ausnahmslos den Sicherheitsgurt anzulegen und keinesfalls auf die rettenden "Fäden", an dem ihr Leben hängen kann zu verzichten. (red)
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