Behaglich Energie sparen: Passivhäuser haben nicht nur für die Natur große Vorteile
- Der Energieverbrauch liegt 90% unter dem Durchschnitt
- PLUS: Was ein gutes "Haus der Zukunft" alles braucht

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Bauen mit Rücksicht auf die Natur liegt heute sehr im Trend. Kein Wunder, schließlich sprechen Ökologie, Wohnkomfort und vor allem Wirtschaftlichkeit für diese Bauform. Damit ein Haus zum "Passivhaus" wird, müssen einige wichtige Aspekte berücksichtigt werden. Eine Investition die sich bestimmt bezahlt macht, schließlich lässt sich der Energieverbrauch um mehr als 90 Prozent senken.
Ein Passivhaus heisst Passivhaus, weil es so gebaut ist, dass Sonnenenergie und innere Energie automatisch genutzt werden und kein Mensch und keine Heizung aktiv werden müssen, um das Haus zu wärmen. Das geht ganz von alleine - egal ob es ein Einfamilienhaus, eine mehrge-schossige Wohnanlage oder ein Bürogebäude ist.
Wer sich für ein Passivhaus entscheidet, entscheidet sich damit automatisch auch für weniger Betriebskosten, für die Unabhängigkeit von der Preisentwicklung des Rohstoffmarktes und für ein unschlagbar gesundes Raumklima. In Zahlen heißt das für den Hausbesitzer: Ein Passivhaus benötigt im Jahr bei üblicher Nutzung nicht mehr als etwa 1,5 Liter Öl oder 1,5m³ Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Dies entspricht einer Einsparung von mehr als 90% gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch in bestehenden Gebäuden.
Was macht ein Haus zum Passivhaus?
Seine besonderen Vorteile verdankt das Passivhaus folgenden Details:
1. Drei-Scheiben-Wärmeschutzfesnter mit gut gedämmten Rahmen,
2. Besonderst gute Wärmedämmung
3. Wärmebrückenfreiheit
4. Luftdichte Hülle
5. Komfortlüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung.
Dank technischer Entwicklungen bietet das Passivhaus dabei trotz dieser Vorgaben viel Raum für individuelle Gestaltungswünsche und durch öffentliche Förderungen sind die Baukosten nicht zwangsläufig viel höher als bei einem herkömmlichen Haus. Eine Investition die sich sowohl für die Natur als auch den Hausbesitzer bezahlt macht.(red)
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