Maßnahmen gegen hohem Ölpreis: Nicht-OPEC-Länder sollen Prodution erhöhen
·Dt. BP-Chef: Ölpreis
wird wieder sinken!
Aber: "Kein Spielraum für Benzinpreissenkungen"
·Ölpreis erreicht neuen Höchststand
Offensive im Irak verunsichert Märkte
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Bei Ministertreffen am 14. September in Wien
·Haupt verklagt Mineralölfirmen!
Indizien legen Verdacht auf Preisabsprachen nahe
·0,996 : Benzin jetzt teuer wie noch nie!
Auch Konsumgüter und Fliegen bald kostspieliger
·TANKEN: Hier finden Sie den billigsten Sprit
Die günstigsten Tank- stellen auf einen Blick
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat die nicht zur ihrer Organisation zählenden Ölexportländer zu einer Produktionserhöhung aufgefordert, um dem hohen Ölpreis entgegenzuwirken. Die , die die Kapazität dazu hätten, sollten sich auf eine Fördererhöhung vorbereiten, sagte OPEC-Präsident Purnomo Yusgiantoro in Jakarta.
Da die OPEC mit 30 Millionen Barrel (ein Barrel=knapp 159 Liter) am Tag derzeit so viel fördere wie seit 25 Jahren nicht, müssten auch die übrigen Ölexportländer ihren Teil zur Senkung des Preises beitragen. Weltweit werden täglich rund 83,5 Millionen Barrel Erdöl gefördert.
Die Angst vor Lieferengpässen unter anderem wegen der angespannten Lage im Irak und eine steigende Nachfrage haben die Ölpreise in den vergangenen Monaten steigen lassen. Am Freitag kletterten sie erneut auf Höchststände. US-Leicht-Öl zur Lieferung im September notierte in der Spitze bei 46,60 Dollar (38,1 Euro). Ein Barrel der führenden Nordseesorte Brent verteuerte sich auf 43,85 Dollar.
Derzeit besitze die OPEC kurzfristige Förderkapazitäten von täglich rund zwei Millionen Barrel, sagte Purnomo. Wie damit weiter verfahren werde, solle auf dem nächsten Treffen der OPEC am 15. September entschieden werden. "Wir erwarten, dass es in Wien zu einer Lösung kommt, zur besten Lösung in dieser Frage." Befürchtungen vor Versorgungsengpässen versuchte er zu dämpfen. Die OPEC liefere bereits mehr Öl, als der Markt benötige, sagte Purnomo. Trotzdem sei der Ölpreis zu hoch. "Das ist keine Frage von Angebot und Nachfrage. Grund sind die Fundamentaldaten."(apa/red)
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