Bald aufatmen? Deutscher BP-Chef rechnet mit sinkenden Ölpreisen!
- Aber: "Kein Spielraum für Benzinpreissenkungen"
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Die günstigsten Tank- stellen auf einen Blick
Der Deutschland-Chef des Ölmultis BP, Uwe Franke, rechnet mit sinkenden Ölpreisen. "Wir haben es im Moment mit einer Verkettung unglücklicher Umstände zu tun, die den Ölpreis über das rational erklärbare Maß hinaus erhöhen", sagte Franke. Er gehe derzeit von einer Risikoprämie von mehr als zehn Dollar pro 159-Liter-Fass aus.
Diese Risikoprämie führt der BP-Chef auf Unsicherheiten über die Förderkapazitäten der OPEC, Terroranschläge, mögliche Versorgungsengpässe in Russland und politische Unsicherheiten in Venezuela zurück. Mittelfristig rechnet Franke mit einem Preis für das Barrel Erdöl in einer Bandbreite zwischen 25 und 35 Dollar.
Spielraum für Benzinpreissenkungen sieht Franke aber nicht, obwohl das hohe Preisniveau schlecht für das Geschäft sei. "Wir verdienen mehr, wenn der Benzinpreis niedriger ist", sagte er der "Welt am Sonntag". Die Marge pro Liter bleibe auch bei sinkenden Ölpreisen bei etwa einem Cent je Liter. "Aber je teurer das Benzin ist, um so weniger verkaufen wir", sagte Franke. (apa/red)
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