Rohölpreis zieht noch weiter an: OPEC-Rohöl erstmals über 40 Dollar pro Fass!
- 44,99 $ markiert neuen Höchststand pro Barrel
- Gründe: Förderstopp im Süd-Irak und Yukos-Affäre
·OPEC will über Ölpreis verhandeln!
Bei Ministertreffen am 14. September in Wien
·Haupt verklagt Mineralölfirmen!
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Auch Konsumgüter und Fliegen bald kostspieliger
·Ölpreis kratzt an der 45-Dollar-Marke!
OPEC deutet Anhebung der Fördermenge an
·Bisher keine Preis- absprachen bei Sprit!
Wettbewerbshüter ermitteln aber weiter
·TANKEN: Hier finden Sie den billigsten Sprit
Die günstigsten Tank- stellen auf einen Blick
Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat erstmals die Marke von 40 US-Dollar pro Fass (159 Liter) überschritten. Wie das OPEC-Sekretariat in Wien am Dienstag mitteilte, kletterte der so genannte Korbpreis für sieben wichtige Rohölsorten des Kartells am Montag auf 40,04 Dollar (32,69 Euro) und lag damit 37 Cent über dem Preis von vergangenem Freitag.
Im asiatischen Handel notierte ein Barrel (159 Liter) der New Yorker Referenzsorte Light Sweet Crude gegen Mittag (Ortszeit) auf dem neuen Höchststand von 44,99 Dollar (36,74 Euro). Am Montag hatte der Handel in New York mit einem Schlussstand von 44,84 Dollar geendet, nachdem dort vorübergehend ein neues Allzeithoch von 44,98 Dollar erreicht worden war.
Grund für die anhaltenden Preissteigerungen waren ein Förderstopp im Süden des Irak sowie die Mitteilung des russischen Justizministeriums, nun doch wieder die Aktien der wichtigsten Yukos-Produktionstochter Yuganskneftegas beschlagnahmt zu haben.
Ein Moskauer Schiedsgericht erklärte demnach die Zwangsvollstreckung für rechtens, weil der größte russische Ölkonzern mit der Begleichung seiner laufenden Steuerschuld im Verzug sei. Erst am Freitag hatte ein Moskauer Gericht einen gegenteiligen Beschluss gefasst, worauf die Ölpreise an den Weltmärkten eine kurzzeitige Verschnaufpause eingelegt und die Yukos-Aktien wieder deutlich zugelegt hatten. Yuganskneftegas steht für 60 Prozent der gesamten Yukos-Ölförderung. Der russische Fiskus verlangt von dem Konzern allein für 2000 Steuerrückzahlungen in Höhe von 2,8 Mrd. Euro. (apa)
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