Montag, 9. August 2004

Österreichische Nationalbank: Zahl der Zweigstellen sinkt stetig

  • Burgenland höchste Bankendichte, Wien Schlußlicht

Die Zahl der Bankfilialen in Österreich schrumpft langsam weiter. In den ersten sechs Monaten 2004 verringerte sich die Zahl der gesamten Bankstellen um 43 auf 5.254, geht aus aktuellen Daten der Oesterreichische Nationalbank (OeNB) von Montag hervor. Das entspricht einer Verringerung um 0,8 Prozent seit Jahresende 2003.

Die Zahl der Hauptanstalten der in Österreich ansässigen Kreditinstitute hat sich im ersten Halbjahr 2004 unter dem Strich zwar nur um eine Einheit auf 895 verringert. Die Zweigstellen zeigten einen Rückgang von 4.401 auf 4.359. Trotz des kontinuierlichen Rückganges der Anzahl der Bankstellen in Österreich ist dies jedoch international gesehen noch immer ein überdurchschnittlicher Wert, so die OeNB. Denn in Österreich entfällt damit eine Bank auf rund 1.500 Einwohner, während sich die Bankstellendichte in Deutschland bzw. der Schweiz auf ungefähr 2.100 bzw. 2.600 Einwohner/Bankstelle beläuft.

Regional betrachtet ist das Verhältnis Bankstellen zu Einwohnern sehr heterogen. Die eindeutig höchste Bankstellendichte weist das Burgenland auf, wo auf eine Bankstelle nur knapp unter 1.100 Einwohner entfallen. Im Gegensatz dazu bewegt sich der Vergleichswert für Wien bei etwa 2.400 Einwohnern pro Bankstelle. (apa)


9.8.2004 13:12