Noch nicht bei Kräften: Podoprigora nach Vorlauf über 100 m Brust ausgeschieden
- 25. Endrang für den 200-m-Spezialisten
- Neuer olympischer Rekord durch Kitajima
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Schwimm-Ex-Vize-Weltmeister Maxim Podoprigora kann sich nach dem Olympia-Vorlauf über 100 m Brust ganz auf das Rennen über die doppelte Distanz konzentrieren. Der 26-Jährige schied in den Heats in einem 60-köpfigen Feld in 1:03,08 Minuten als 25. aus, seine persönliche Bestleistung verfehlte er um 86/100 Sekunden. Zum Weiterkommen wären 1:02,09 nötig gewesen. Der japanische Ex-Weltrekordler Kosuke Kitajima verbesserte in 1:00,03 den olympischen Rekord von Sydney 2000 um 43/100.
Trainer Andrzej Szarzynski hatte während des Abschluss-Trainings sogar eine Zeit um 1:02,5 als Katastrophe bezeichnet. Ganz so krass sah es "Podo" dann zwar nicht, zufrieden konnte er aber natürlich nicht sein. "Das war nicht so besonders, ich hatte keine Kraft", lautete seine erste Analyse. Die Aufholjagd auf Rang zwei in seinem Lauf nach Position sechs zur halben Distanz täuschte. "Da bin ich nicht gekommen, sondern die anderen sind gestorben", sprach er das mäßige Niveau seiner Konkurrenten an.
Dass er schneller geschwommen ist als bei der EM im Mai in Madrid gibt ihm für seine Hauptstrecke zumindest ein bisschen Mut, den er aber auch gar nicht verloren hat. Podoprigora: "Eigentlich hat das nicht wirklich Aussagekraft für die 200 m. Daher weiß ich auch jetzt noch nicht, wie es laufen könnte." Durch eine Stirnhöhlen- und Nebenhöhlen-Entzündung war der Wiener im Juli ja drei Wochen außer Gefecht gewesen, seine Form daher ungewiss. Jedenfalls wird der VÖS-Rekord von Patrick Schmollinger (1:02,04) 2004 noch überdauern.
(apa/red)
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